Emoji-Gate bei ARD-Anstalt: NDR reagiert mit Gähnen auf Gruppenvergewaltigungen
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Der NDR postet auf X einen Beitrag zu den geschmacklosen Parolen, die an Pfingsten auf Sylt gegrölt wurden. Es geht in dem verlinkten NDR-Artikel um weitere Polizei-Einsätze, die bundesweit zu Gesängen des Party-Hits „L’Amours Toujours“ von Gigi D’Agostino stattfinden sowie die avisierte Exmatrikulation einer Hamburger Studentin bei der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, weil diese auf Sylt mitgegrölt haben soll.
Nutzer kritisieren die anhaltend intensive Berichterstattung des NDR über die offensichtlich angetrunkene Gruppe, die in einem Sylter Edel-Club die Textzeilen „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“ zu dem bekannten Party-Hit skandierten. Die Nutzer machen den NDR in den Kommentaren darauf aufmerksam, dass schwerste Gewaltdelikte, wie Messer-Straftaten und Gruppenvergewaltigungen, die oftmals durch Migranten begangen werden, in der medialen Berichterstattung des NDR weit weniger Aufmerksamkeit bekämen. Gleich zwei Mal antwortet der NDR mit einem gähnenden Emoji ...
Das große Gähnen beim NDR
Ein Nutzer kommentiert den NDR-Post: „Lasst uns lieber über Massenvergewaltigungen und die Migrantenkriminalität derer sprechen, denen wir Schutz gewähren“. Die angesprochenen Themen langweilen den NDR offenbar so sehr, dass mit dem Gähn-Emoji geantwortet wird, der Kommentar wurde vom NDR mittlerweile gelöscht:

Auf Kritik eines Nutzers antwortet der NDR mit dem Gähn-Emoji.
Die Unausgewogenheit der NDR-Berichterstattung treibt viele Nutzer um. So heißt es in einem weiteren Kommentar: „Wie wäre es, wenn Sie sich mal um Messermänner, Drogenhändler, Mörder und Vergewaltiger kümmern?“ Aber: Auch von schwersten Straftätern scheint der NDR unbeeindruckt und bringt dies ein weiteres Mal mit dem Gähn-Emoji zum Ausdruck, der später entfernt wurde.

Kein Einzelfall: Ein weiteres Mal beantwortet der NDR einen Kommentar mit dem Gähn-Emoji.
Auf X, ehemals Twitter, reagieren viele Nutzer empört über die geschmacklose Reaktion des NDR zu den angemerkten Gewaltdelikten. In diesem Kontext wirkt es, als würden schwerste Gewaltdelikte, die allzu oft auch Tote fordern, den NDR schlichtweg langweilen. Die entgleisten Gesänge betrunkener Partygäste auf Sylt, die nun die Behörden auf den Plan rufen, um Nachahmer im Sendegebiet zu ahnden, scheinen dagegen für den NDR höchste Priorität zu haben.

Zahlreiche Nutzer sind empört darüber, dass der NDR mit Gähn-Emojis auf diesen Beitrag antwortet.
Die gähnenden Emojis illustrieren eine erschreckende Gefühlskälte und Gleichgültigkeit des NDR gegenüber Gruppenvergewaltigungen und Messer-Kriminalität. Mehr noch: Man scheint genervt zu sein von den Kommentaren seines zahlenden Publikums.
Der NDR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und konnte so im Jahr 2022 mehr als eine Milliarde Einnahmen verbuchen. Selbst erwirtschaftete Werbeeinnahmen betragen bei der ARD-Anstalt nur rund 3 Prozent.
Der NDR schreibt auf NIUS-Anfrage, dass die entsprechenden Kommentare mittlerweile gelöscht seien und der verantwortliche Mitarbeiter eine Schulung in Sachen Community-Management erhalten werde.
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