Es kann nicht immer Zufall sein! Wie ARD & ZDF die Zuschauer bei Interviews belügen
Ein Beitrag von
Ob Straßeninterview, Meinungsumfrage oder Beiträge zu aktuellen Themen – es gibt Interviews bei ARD und ZDF, die weder zufällig stattgefunden haben noch ein neutrales Meinungsbild veranschaulichen. Diese Interviews täuschen vor, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk zufällig vorbei kommende Passanten oder Bürger zu aktuellen Themen befragt hätte. Was der Zuschauer nicht erfährt: Alle Gesprächspartner sind Politiker linker Parteien.
Seltsamerweise finden sich bei diesen Gesprächsszenen so gut wie nie Politiker der CDU, FDP oder AfD. Kommen Vertreter dieser Parteien zu Wort, wird die Parteizugehörigkeit stets angegeben. ARD & ZDF verzerren mit diesen Interviews das öffentliche Meinungsbild zugunsten des linken Spektrums. Es wirkt, als seien linke Meinungen grundsätzlich in der Mehrheit. Da sich diese Interviews häufen, ist dies offenbar das gewünschte Bild, das die Anstalten ihren Zuschauern präsentieren möchten.
Schauen Sie sich die nachfolgenden Beispiele genau an, NIUS hat zehn Interview-Fälle für Sie dokumentiert, die gut veranschaulichen, aus welchem politischen Spektrum die zufällig Interviewten genau kommen und welches „öffentliche Meinungsbild“ als Mehrheit transportiert werden soll:
1. Sebastian Hilgenfeld, Grüne
Der WDR produziert einen Beitrag für die Aktuelle Stunde am 3. Oktober 2023 über den vermeintlichen Rechtsdruck in Thüringen. Dass der Gesprächspartner für die Grünen im Stadtrat sitzt, wird nicht erwähnt.

Sebastian Hilgenberg im WDR Interview.
2. Karl Sasserath, Grüne
In einem Beitrag für den WDR wird er als Mitarbeiter des Arbeitslosenzentrums vorgestellt, der sich zu Sozialleistungen äußert. Seine Parteizugehörigkeit bei den Grünen wird unterschlagen.

Karl Sasserath von den Grünen im WDR Interview.
3. Gerhard Trabert, Die Linke
In den zahlreichen Interviews im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird er lediglich als Mediziner mit sozialem Engagement vorgestellt. Hier tritt er am 28. Juli 2023 in der ARD Klimazeit auf, um über seine Arbeit mit Obdachlosen in Mainz zu berichten.

Gerhard Trabert wird für die ARD Klimazeit interviewt.
4. Uwe Fröhlich, Grüne
Der rbb führt Anfang August 2023 ein Straßeninterview bei einer Hiroshima-Gedenkveranstaltung – ohne zu erwähnen, dass es sich um einen Lokalpolitiker aus Potsdam handelt.

Der grüne Politiker Uwe Fröhlich im Straßeninterview mit dem rbb.
5. Margret Sturm, Die Linke
Anlässlich der Wahl am 25. Juni 2023 in Sonneberg, die die AfD für sich entschied, täuschte der MDR vor, zufällig vorbeikommende Passanten zu befragen. Dass die Interview-Partnerin für die Linke im Stadtrat sitzt, wird dem Publikum unterschlagen.

Margret Sturm wirkt wie eine zufällige Passantin im MDR-Interview.
6. Leon Martin, Grüne
Der Vorstandssprecher der Grünen Jugend in Kiel wurde auf einer „Demo gegen Rechts“ am 14. Januar 2024 vom NDR interviewt.
7. Carsten Peters, Grüne
Die Lokalzeit vom WDR vom 18. Januar 2024 befragt den Organisator einer „Demo gegen Rechts“ – ohne zu erwähnen, dass er für die Grünen im Stadtrat in Münster sitzt.
8. Christian Föhr, SPD
In der Lokalzeit-Ausgabe vom 19. Januar 2024 tritt der SPD-Politiker als Anwohner auf, um über problematische Verkehrsplanung zu sprechen.

Christian Föhr wird vom WDR interviewt.
9. Dejan Mihajloviv, SPD
Am 20. Januar 2024 interviewt der SWR auf einer „Demo gegen Rechts“ den Veranstalter ohne zu erwähnen, dass er SPD-Kommunalpolitiker in Freiburg ist.

Mihajloviv auf einer Anti-AfD-Demo.
10. Erik Neubert, Grüne
Im Sachsenspiegel vom 21. Januar 2024 berichtet der MDR von einer „Demo gegen Rechts“ in Chemnitz und verschweigt, dass der Veranstalter Mitglied der Grünen Jugend ist.

Erik Neubert von der Grünen Jugend im Interview mit dem MDR.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, für den wir monatlich 18,36 Euro zahlen, hat sich Qualitätsjournalismus auf die Fahne geschrieben. Mit dieser Art von Beiträgen und Interviews werden die Zuschauer getäuscht, da sie annehmen, es handelt sich bei den Befragten um ganz normale Leute. Diese Statements haben allerdings eine klare politische Intention, insbesondere wenn sie auf Demonstrationen geäußert werden.
Da sich diese Fälle eklatant häufen: Muss man annehmen, dass das Publikum absichtlich getäuscht werden soll?
Mehr NIUS:
Bayerischer Rundfunk hängt sich riesiges queeres Tripper-Plakat an die Zentrale
So wettern deutsche Medien gegen die WM
Collien Fernandes über ihren Kampf gegen digitale Gewalt: „Und dann dachte ich, okay, Luisa Neubauer ist schon mal auf meiner Seite”
Sibel Kekilli über Gewalt in ihrer türkischen Familie: „Dort ist meine Großcousine im Kreis verprügelt worden, weil sie einen Freund hatte”
ARD bastelt an „Trusted Content“: KI-Inhalte sollen aus „verlässlichen“ Quellen kommen
Micky Beisenherz erzählt stolz, wie sein Fußballverein AfD-Sympathisanten rauswirft
Gabor Steingart vergleicht Kanzler Merz mit SED-Führer Walter Ulbricht
ORF-Stream bricht bei Österreich-Sieg zusammen: Fans verpassen entscheidende Tore
Mehr NIUS:
Sibel Kekilli über Gewalt in ihrer türkischen Familie: „Dort ist meine Großcousine im Kreis verprügelt worden, weil sie einen Freund hatte”
ARD bastelt an „Trusted Content“: KI-Inhalte sollen aus „verlässlichen“ Quellen kommen
Micky Beisenherz erzählt stolz, wie sein Fußballverein AfD-Sympathisanten rauswirft
Gabor Steingart vergleicht Kanzler Merz mit SED-Führer Walter Ulbricht
ORF-Stream bricht bei Österreich-Sieg zusammen: Fans verpassen entscheidende Tore
„Du bist gut genug“: Wird diese Jammer-Hymne der Sommerhit 2026?
Nach Musk-Abmahnung: ZDF kürzt Beitrag „aus rechtlichen Gründen“
Als Beispiel für Müll nennt Funk die Bibel
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare