Heftige Gaza-Unruhen in Italien: Während Antifa und Islamisten randalieren, spricht der Deutschlandfunk von „Solidaritäts-Streik“
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Zerstörungen am Mailänder Hauptbahnhof, verletzte Polizisten, blockierte Häfen und Autobahnen: In italienischen Städten ist es zu Krawallen linksradikaler und arabischer Israel-Hasser gekommen. Der DLF stellt Streiks in den Vordergrund und erwähnt die Gewalt nur nebenbei.
„Streik in Italien aus Solidarität für Gazastreifen: Aus Solidarität mit den Menschen im Gazastreifen haben in Italien zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder ihre Arbeit niedergelegt“, meldet der Deutschlandfunk und illustriert den Text mit Demonstranten, die Palästina-Flaggen mit sich tragen, ansonsten aber friedlich sind.

Keine Gewalt, nirgends: Der DLF vermittelt ein pastorales Bild.
„In Großstädten wie Rom und Mailand funktionierte der öffentliche Nahverkehr nur eingeschränkt. Im überregionalen Bahnverkehr gab es Verspätungen. Zu dem Streik hatte die Gewerkschaft USB aufgerufen, um gegen die humanitäre Lage im Gazastreifen zu protestieren. An Schulen und Universitäten gab es Blockaden. Allein in der italienischen Hauptstadt gingen nach Schätzungen mehr als 40.000 Menschen auf die Straße.“

Randalierer versuchen den Mailänder Hauptbahnhof zu stürmen.
Hass, Angriffe und Zerstörungswut
Was der DLF hier verschweigt: Nicht die großen Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen, sondern die radikale klassenkämpferische Basisgewerkschaft USB (Unione Sindacale di Base), die „den sofortigen Abbruch der Beziehungen zum Terrorstaat Israel“ forderte und von „Völkermord“ im Gazastreifen faselte.
Noch schlimmer: Die Proteste gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die sich weigert, einen Staat „Palästina“ anzuerkennen, weil sie diesen Schritt als „kontraproduktiv“ betrachtet, waren alles andere als friedlich: Demonstranten, die meist schwarz gekleidet und mit Kufiyas (Palästinensertücher) vermummt waren, versuchten den Hauptbahnhof in Mailand zu stürmen und griffen Polizisten mit Leuchtraketen und Flaschen an.

Die Randalierer trugen Sturmhauben und Palästinensertücher.
An den Eingängen zur U-Bahn-Station brachten sie Plakate mit der Abkürzung ACAB (All Cops Are Bastards) an. Andere blockierten die Zugänge zu den Häfen von Genua und Livorno sowie die Autobahn SGC Florenz-Pisa-Livorno. Die Transappenninische Autobahn A14 wurde außerhalb von Bologna blockiert, wobei Demonstranten Leuchtraketen warfen und palästinensische Flaggen schwenkten, um den Verkehr zu stoppen. Im Hafen von Marghera in der Nähe von Venedig musste die Polizei Wasserwerfer gegen gewalttätige Demonstranten einsetzen.

Polizeikräfte mussten den Bahnhof sichern.

Auch auf dem Bahnhofsvorplatz kam es zu Gewalt von Antifa und Islamisten.
Gewalt nur als Randnotiz
Im Deutschlandfunk werden die Unruhen in drei Sätzen abgehandelt: „In Mailand kam es zu Ausschreitungen. Dort versuchte eine Gruppe von Demonstranten in den Hauptbahnhof einzudringen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein, um sie daran zu hindern.“ Der aufmerksame Leser bekommt hier dreierlei vermittelt: Zu Ausschreitungen „kam es“ irgendwie, die Gewalt der Extremisten, die auch eine US-Flagge verbrannten, wird nicht erwähnt, die Polizeimaßnahmen hingegen schon.

Giorgia Meloni auf X: „„Gewalt und Zerstörung haben nichts mit Solidarität zu tun.“
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni machte eine „selbsternannte Antifa“ für die Krawalle verantwortlich und stellte klar, dass „Gewalt und Zerstörung nichts mit Solidarität zu tun haben und das Leben der Menschen in Gaza nicht im Geringsten verändern werden“. Die Zerstörungen würden nun konkrete Konsequenzen für die italienischen Bürger bedeuten, „die letztlich unter den Schäden leiden und für sie bezahlen müssen, die diese Schläger angerichtet haben“.
Kein Aspekt, der die Redakteure des Deutschlandfunks aufhorchen lassen würde. Diese sind stets bemüht, die Anerkennung eines Staates Palästina zu fördern und sowohl die Gewalt der Hamas als auch die ihrer Anhänger kleinzureden oder gar nicht erst zu erwähnen. Rundfunkgebühren bei der Arbeit.
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