Pfingsten streichen, noch mehr zahlen, dreiste Kanzler-Rhetorik: Merz bei Miosga – ein Auftritt, der wütend macht!
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Bundeskanzler Friedrich Merz war mal wieder zu Gast bei Caren Miosga. Und wieder hat er Sätze gesagt, die ganz Deutschland sauer machen. Hier drei der größten Aufreger des Abends:
1. Mehr zahlen – natürlich
Zum Thema Sozialreformen sagte Merz wörtlich: „Wir wollen eine solche Reform machen, dass wir eine stabile, verlässliche Altersversorgung haben.“ Klingt erst mal gut, aber dann: „Und eines kann ich ganz grundsätzlich sagen: Unsere Bevölkerung wird für Rente, für Altersversorgung, unsere Bevölkerung wird für die Gesundheit und unsere Bevölkerung wird für die Pflege in Zukunft mehr vom verfügbaren Einkommen aufwenden müssen.“
NOCH MEHR vom Gehalt für den Staat abdrücken – für die meisten Deutschen inzwischen undenkbar. Doch statt Entlastung: Klare Ansage zur Noch-Mehr-Belastung.
2. Dreiste Kanzler-Rhetorik beim Thema Pflege
Miosga wollte wissen, ob der Pflegegrad 1 wirklich gestrichen wird, wie man kürzlich hörte. Merz felsenfest: „Den Vorschlag gibt es nicht.“ Miosga hakt nach, der Kanzler grätscht sofort rein: „Es gibt diesen Vorschlag nicht.“ Miosga: „Das ist ja eine gute Nachricht für alle, die Pflegegrad 1 haben.“ Dann legt Merz, ohne mit der Wimper zu zucken, die komplette Kehrtwende hin: „Das heißt nicht, dass wir das nicht diskutieren.“ Und weiter: „Wir müssen bei der Pflegeversicherung sparen, und zwar relativ kurzfristig – deswegen diskutieren wir über alle Optionen.“ Erst abstreiten, dann zurückrudern. Kanzler-Rhetorik, wie man sie von Merz inzwischen kennt.
3. Pfingst-Feiertag streichen
Auf die Frage, welchen Feiertag er abschaffen würde, sagte Merz ohne Zögern: „Pfingstmontag.“ Wie bitte?! Ausgerechnet Pfingsten – die Geburtsstunde der christlichen Kirche, das Fest des Heiligen Geistes. Und das aus dem Mund eines CDU-Kanzlers, dessen Partei das „C“ für christlich im Namen trägt. Besonders bitter: In Schleswig-Holstein, wo die CDU mitregiert, dürfen Muslime sich an zwei islamischen Feiertagen freinehmen, das wurde jetzt sogar in einem Gesetz festgehalten. Für Christen hält der CDU-Kanzler nun aber einer der wichtigsten Feiertage für verzichtbar.
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