Skandal-Aussage von ARD/ZDF-Reporter: „Wir würden gern mitkommen“ zur Anti-AfD-Demo
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Skandal Aussage bei Phoenix (gehört ARD und ZDF)!
Ein Reporter des öffentlich-rechtlichen Senders sagt, er würde gerne mitlaufen bei der Demonstration gegen die AfD und den Bundesparteitag, der zurzeit in Essen stattfindet.
Der Reporter fragte einen Demo-Teilnehmer nach seinen Beweggründen, an der Demo teilzunehmen, dann sagte der Mann: „Kommen Sie mit, lassen Sie die Kamera liegen, kommen Sie mit uns mit.“ Der Phoenix-Reporter antwortete: „Würden wir gern, aber ...“
Klartext: Ein öffentlich-rechtlicher, gesetzlich zur Neutralität verpflichteter Reporter von Phoenix gibt vor laufender Kamera bekannt, dass er eigentlich auch gerne gegen die AfD demonstrieren würde, aber leider arbeiten muss. Dass er von öffentlichen Gelder, also auch von Gebühren von AfD-Politikern und ihren Wählern bezahlt wird, scheint er vergessen zu haben.
Das ist umso bemerkenswerter, nachdem rund um den AfD-Parteitag in Essen zahlreiche Journalisten von Angriffen berichtet hatten: Etwa Mariam Lau von der Zeit, die von ihrem Weg zur Veranstaltungshalle berichtete: „Demonstranten fragen eine von uns: Presse? Sie beantwortet die Frage nicht, warum sollte sie - und wird daraufhin von fünf Leuten angegriffen und angebrüllt“, schrieb sie bei X.
Auch Bild-Reporter Frank Schneider berichtet von Angriffen auf Journalisten ebenso wie unsere NIUS-Kollegen vor Ort, die mehrfach bedrängt worden sind.
Der Phonenix-Reporter würde demnach also gerne auf eine Demo mitkommen, auf der Kollegen von ihm bereits von mutmaßlich Linksextremen bedrängt, bedroht und angegriffen worden sind.
„Es ist sehr sehr friedlich“
Ohnehin konnte der Phoenix-Reporter mit seiner Begeisterung für den Demo-Zug nur schwerlich hinterm Berg halten: „Es ist sehr, sehr friedlich“, frohlockte er und las einige Botschaften der Demo-Bilder begeistert vor – dass immer wieder die Polizei und auch Politiker der AfD ebenso wie Journalisten angegriffen wurden, erfuhren die Zuschauer zur Einordnung nicht.
Weiter sagte er: „Man muss wirklich sagen – wenn man das sich hier wirklich auch mal anguckt – es ist eine breite Masse, die hier auf die Straße gegangen ist. Wirklich komplett. Alle Menschen jeden Alters. Dieser Zug zieht ja, jetzt seit mittlerweile 15 Minuten hier über diese Brücke und nimmt einfach immer noch kein Ende.“
Wirklich große Vielfalt war bei dem darauffolgenden Kamera-Schwenk jedoch nicht zu sehen. Wie so oft bei derlei Demos waren die vermeintlichen „Opfer“ der Situation in Deutschland sehr rar.
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