Tagesschau erklärt gestiegene Ausländerkriminalität mit „Touristen und Arbeitspendlern“
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Die neuen Zahlen zur Kriminalität in Deutschland sind schockierend. Gut gemeinter Ratschlag: Nehmen Sie sich in Acht vor Pendlern und Touristen!
Wie fast alle Medien berichtete auch die Tagesschau am Dienstag über die dramatisch gestiegene Ausländerkriminalität in Deutschland. Fast die Hälfte aller Tatverdächtigen haben inzwischen keinen deutschen Pass – das zeigen die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die gestern von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vorgestellt wurden.
Statistische Feinheit wird groß herausgestellt
Der Zusammenhang zwischen gestiegener Ausländerkriminalität und der verheerenden Migrationspolitik der Ampel ist offensichtlich und wird nach der neuen Faktenlage zukünftig wohl deutlich seltener infrage gestellt werden als bisher.

Die Tagesschau zeigte die Fakten, startete parallel aber einen Relativierungsversuch, indem sie „Touristen und Arbeitspendler“ ausdrücklich im Zusammenhang mit der drastisch gestiegenen Ausländerkriminalität erwähnte.
Die Tagesschau konnte sich einen völlig absurden Relativierungsversuch jedoch nicht verkneifen. Im Beitrag der 20-Uhr-Sendung zur PKS sagte die Sprecherin aus dem Off am Dienstagabend todernst: „Und eine weitere Zahl in der Statistik lässt aufhorchen: die der nicht-deutschen Tatverdächtigen – zu denen auch Touristen oder Arbeitspendler zählen.“
Dass die Genannten mit in die Gruppe der Ausländer gehören, ist zwar richtig, aber eine statistische Feinheit. Touristen und Arbeitspendler fallen beim Thema Ausländerkriminalität natürlich nicht derart ins Gewicht, dass man sie extra erwähnen müsste.
Weiterer ARD-Erklärungsversuch: Ausländer werden öfter kontrolliert ...
Ein weiterer absurder Erklärungsversuch findet sich auf Tagesschau.de. Dort heißt es unter anderem, dass „ausländisch gelesene Personen überdurchschnittlich oft von der Polizei kontrolliert werden“. Auch dieses statistische Mini-Detail dürfte die Zahlen keinesfalls nach oben getrieben haben – die Tagesschau schreibt es als Nebelkerze trotzdem auf eine Info-Kachel.

Slomka im ZDF: „biodeutsche“ Gewalt wird seltener angezeigt
Ebenso absurd ein Erklärungsversuch von ZDF-Kollegin Marietta Slomka!
Im Gespräch mit Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, sagte sie im heute journal, dass wenn häusliche Gewalt „unter einem biodeutschen Ehepaar stattfindet“ eher selten Anzeige erstattet würde. Slomka weiter: „Aber wenn in einer überfüllten Flüchtlingsunterkunft zwei junge Männer aneinander geraten, wird von der Heimleitung natürlich sofort die Polizei gerufen.“
Mal ganz abgesehen davon, dass Slomka Bürger ohne Migrationshintergrund hier befremdlicherweise als „Biodeutsche“ bezeichnet: Die Fülle der Erklärungen für die aktuellen Zustände in Deutschland scheint bei ARD & ZDF einfach unerschöpflich zu sein.
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