Wahlwerbung vor der Tagesschau: Linker Judenhass zur besten Sendezeit
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Am 9. Juni sind Europawahlen. Zu diesem Anlass präsentieren allerhand Parteien ihrer Werbespots zur besten Sendezeit in ARD & ZDF und deren Regionalablegern. Mit dabei: MERA25 – eine extrem linke Partei, die in ihrem Werbespot Fakten verdreht und gegen Deutschland schießt.
Der Werbespot beginnt mit den Worten: „Seit dem 7. Oktober ist alles anders.“ Die MERA25-Kandidatin Karin De Rigo schaut dabei ernst in die Kamera.
Kurze Rückblende: Was geschah am 7. Oktober? Es war der Tag, an dem die islamistische Hamas in Israel eindrang, mordete, vergewaltigte und Hunderte Israelis entführte, darunter auch Deutsche.
„Unermüdlicher Widerstand“
All das erwähnt De Rigo natürlich nicht. Stattdessen spricht sie von einem „Genozid“ in Gaza und von zwei Millionen Menschen, die kollektiv bestraft würden. „31.000 Menschen wurden ermordet – 13.000 Kinder“ verkündet die Kandidatin und bezieht sich direkt auf die fragwürdige Datenlage, bereitgestellt durch das Gaza-Gesundheitsministerium – einer Institution der Hamas. Und: Bei der Angabe der Opfer unterscheidet De Rigo nicht zwischen Zivilisten und Hamas-Kämpfern. Die Hamas – das Ziel der militärischen Verteidigungsmaßnahmen der israelischen Armee – kam im Oktober 2023 auf rund 40.000 Mitglieder.

Mera25: „Seite an Seite mit unseren Brüdern und Schwestern aus Palästina“
Im Werbespot offenbart sich auch der eliminatorische Antisemitismus von MERA25: „Wir stehen Seite an Seite mit unseren Brüdern und Schwestern aus Palästina, die unermüdlich Widerstand leisten. Nicht nur seit dem 7. Oktober, sondern seit 75 Jahren.“
Der sogenannte Widerstand der Palästinenser – er bestand am 7. Oktober aus Vergewaltigungen, Mord und Verschleppung von Zivilisten. Und mit diesem Widerstand solidarisiert sich die Partei.

Karin De Rigo mit einem Genossen beim Palästina Kongress in Berlin.
Die „Kriminalisierung“ Deutschlands
De Rigo behauptet, dass die Menschen in Gaza mit „deutschen Waffen“ ermordet wurden – während sie das tut, wird ein israelischer Merkava-Panzer gezeigt. Der Merkava wurde jedoch in Israel entwickelt und hergestellt. Nur einzelne Lizenzen erhielten die Israelis von Deutschland.
Deutschlands Reaktion auf die Solidarität mit den Terroristen der Hamas wird im Werbespot als Kriminalisierung bezeichnet. „Sie kriminalisieren Juden. Muslime. Sie nennen uns Antisemiten und Terroristen.“ Fakt ist, dass der deutsche Staat gegen Terrorverherrlichung, Judenhass und Zivilisationsfeindschaft durchgreift. Und MERA 25 sich offenbar daran stört.
Zur angeblichen Kriminalisierung von Juden wird der jüdische, extrem linke Aktivist Udi Raz gezeigt. Dieser bezeichnete die Zustände in Deutschland mehrfach als „Nazi Germany 2024“ und relativiert auf diese Weise regelmäßig die Verbrechen der Nationalsozialisten. Deutschen Polizisten diagnostizierte er in seinen Livestreams auf Instagram ein „Arier-Gen“.
NIUS vor Ort bei einer Kommunisten-Demo an der FU Berlin:
„Was ist eigentlich aus ‚Nie wieder‘ geworden?“, polemisiert De Rigo im weiteren Verlauf des Werbespots und impliziert damit, dass Deutschland durch die Solidarität mit Israel in faschistische Muster zurückfällt und sich eines imaginierten Völkermords schuldig macht.
Diese Täter-Opfer-Umkehr und diesen Judenhass sahen Millionen von Deutschen zur besten Sendezeit. Zur Abwechslung aber mal vor, statt während der Tagesschau ...
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