Weil er Widerworte hatte: ZDF-Moderatorin würgt Söder mitten im Satz ab!
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Gespräch BEENDET!
In der Sendung „Berlin direkt“ würgte die neue Redaktions-Chefin Diana Zimmermann Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) mitten im Satz ab, als dieser ihr widersprach.
Zwei Meinungen? Sowas darf es beim ZDF natürlich nicht geben.
Journalistin Zimmermann, die Nachfolgerin vom langjährigen „Berlin direkt“-Moderator Theo Koll, startete das 5-Minuten-Interview mit der Frage, mit wem die Union im Falle von Neuwahlen eigentlich koalieren wolle. Söder antwortet aufgeräumt, im Idealfall wäre man natürlich stärkste Kraft. Alles professionell und freundlich – auf beiden Seiten. Doch das hält nicht lange ...
Nach drei Minuten fällt sie ihm das erste Mal ins Wort
Drei Minuten später geht es um die Schuldenbremse, über die innerhalb der Union, so Zimmermann, Uneinigkeit herrsche. Söder sagt, die Schuldenbremse dürfe aus verschiedenen Gründen keinesfalls aufgeweicht werden. Zimmermann fällt ihm ins Wort: „Aber Herr Söder, die Investitionen, die jetzt nötig sind, die sind ja auch deswegen nötig, weil in 16 Jahren unter einer Regierung Merkel fast nichts passiert ist.“

Abgewürgt: Markus Söder (CSU)
„Das sagen alle Ökonomen in Deutschland!“
Söder schaut ungläubig, antwortet: „Wie kommen sie darauf, dass in 16 Jahren nichts passiert ist?“ Zimmermann, schon leicht zickig: „Weil wir ja sehen, was wir für einen Reformstau haben momentan.“ Söder: „Haben wir den denn wirklich?“ Zimmermann: „Ja!“
Söder sagt, er respketiere ihre Meinung, sehe das aber anders. Und fügt noch hinzu, das scheine ja auch die Meinung der Ampel zu sein.
Dann kippt das Gespräch!
Während Söder ausführen will, man habe in der Merkel-Ära zum Beispiel die Arbeitslosigkeit halbiert, will Zimmermann unbedingt noch etwas zum angeblichen Reformstau loswerden und redet einfach dazwischen: „Das sagen alle Ökonomen in Deutschland! Absolut alle Ökonomen!“
Söder: „Weiß ich nicht, ob das so stimmt ...“ Zimmermann: „Doch.“
„Wir müssen aufhören.“

Die neue „Berlin direkt“-Leiterin Diana Zimmermann
Söder wiederholt, die große Koalition habe unter Merkel die Arbeitslosigket halbiert und zudem schwerste Krisen zu meistern gehabt. „Denken Sie bitte an die Finanzkrise, denken Sie an die Eurokrise ...“, so Söder.
„Sie können doch den Satz nicht einfach so unterbrechen“
Doch Zimmermann unterbricht ihn erneut. Zwar mit einem Lächeln, aber sehr forsch: „Wir haben aber nicht so viele Krisen gehabt wie momentan.“ Söder will weitersprechen, doch die „Berlin direkt“-Chefin moderiert plötzlich ab! „Ich muss jetzt leider zum Ende kommen.“
Söder, konsterniert: „Ja, aber sie können doch den Satz nicht einfach so unterbrechen.“ Zimmermann bleibt hart: „Wir müssen leider aufhören.“
Söder, ernsthaft irritiert: „Also, das war aber dann aber ... ein etwas unglücklicher Start für unser erstes gemeisames Interview.“
Er fügt hinzu: „Denn den letzten Satz hätte ich schon noch gern gesagt. Nämlich, dass wir diese Krisen entschlossen gemeistert haben und eine solche wie jetzt auch besser meistern könnten.“
Zimmermann beendet nun wirklich, verabschiedet den bayerischen Ministerpräsidenten schmallippig: „Vielen Dank nach Nürnberg.“
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