ZDF hält offiziell daran fest, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gibt
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Das ZDF hat klargestellt, dass Rassismus gegen weiße Menschen aus Sicht des Senders kein anerkanntes Phänomen ist. Anlass für diese Erklärung war die Programmbeschwerde eines Zuschauers, der sich an der Aussage in einer Ende 2023 ausgestrahlten Folge des ZDF-Formats „unter anderen“ störte. In der Sendung diskutierten drei schwarze Gäste über Rassismus und äußerten: „Rassismus gegen Weiße gibt es nicht.“ Den Fall hatte der Monitoring-Dienst ÖRR Blog publik gemacht.
Antworten auf eine Beschwerde an den ZDF Fernsehrat:
— ÖRR Blog. (@OERRBlog) October 26, 2024
- Das ZDF hält daran fest, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gibt.
- Weiße könnten nur diskriminiert werden.
- In der Regel würden Weiße nicht wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert. #ReformOerr #OerrBlog pic.twitter.com/EaiP8woakj
Im Juni hatte sich dabei ein Zuschauer über einen Beitrag der Aktivisitin Aaliyah Bah-Traoré beschwert, wonach es keinen Rassismus gegen Weiße gäbe. Diese Aussage verstoße, so der Zuschauer, gegen die ZDF-Programmrichtlinien.
In seiner Antwort aus dem August 2024 erklärte Peter Weber, der ZDF-Justitiar, daraufhin: „Wenn Experten von Rassismus sprechen, dann meinen sie damit meist eine historisch gewachsene, strukturell verankerte und systematische Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft (…). In der Forschung wird Diskriminierung gegen Weiße hierzulande deswegen meist nicht als Rassismus definiert.“ Das Schreiben liegt NIUS vor.

Plenum bei der konstituierenden Sitzung des ZDF-Fernsehrats.
Dabei beruft sich das ZDF auf „Experten“ und „Forschung“, deren Ansichten zwar relativ neu, jedoch auch umstritten und politisiert sind – und nicht selten eine antiweiße aktivistische Prägung haben. In dem Schreiben räumt der Fernsehrat zwar ein, dass „die Pauschalität“ der Aussage „der Komplexität des Themas nicht gerecht wird“, bleibt der Sender bei seiner Position, wonach Diskriminierung von Weißen aufgrund ihrer Hautfarbe sei kein Rassismus.
Diese Sichtweise wird an vielen Stellen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vertreten. So erklärte etwa das WDR-Wissensmagazin Quarks ebenfalls im Dezember 2023: „Nicht jegliche Beleidigung entlang von Kultur und Nationalität ist rassistisch“, womit indirekt gemeint ist, dass dies nicht für weiße Menschen gilt.
Auch bei NIUS: „Rassismus gegen Weiße gibt es nicht“: Allein in diesem Jahr gab es bereits 207 deutschfeindliche Straftaten
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