„Zieht euch was f*tziges an“, schreibt der MDR auf Instagram
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Sie zählt aktuell zu den kontroversesten deutschen Künstlern im Pop und Rapbereich: Melina Gaby Strauß, besser bekannt als Ikkimel. Mit Titeln wie „Bikini Grell“, „Deutschland“ oder „Keta und Krawall“ stürmte die Berlinerin zuletzt die Charts. Der MDR hat die Sängerin nun zum sendereigenen Musikfestival „Sputnik Spring Break 2026“ eingeladen: „Zieht euch was f*tziges an. Mutter kommt an Pfingsten!“, forderte MDR Sputnik seine Follower nun auf Instagram auf.

MDR Sputnik auf Instagram
Die plumpe Aufforderung, sich freizügig zu kleiden, lässt sich zwar nur schwer mit dem öffentlich-rechtlichen Sendeauftrag vereinen, zu Ikkimel passt sie aber in jedem Fall. Die gesamte Kunstfigur ist auf dem Fundament von Sexualität und Erotik aufgebaut, hinzu kommen Männerhass und die Verherrlichung von Drogenkonsum.
Ikkimel singt von „stoffen, ficken, schallern“
So heißt es etwa in dem Song „Unisexklo“: „Quote ist hoch, dass wir ballern. Ich bin immer bisschen schneller als die andern. Es ist wieder mal ’n ganz normaler Samstag. Stoffen, ficken, schallern“. Der Titel „Keta und Krawall“ ist nicht weniger kontrovers, darin singt die Musikerin: „Keta und Krawall, meine Nase ist wund. Titten sind prall und mein Arsch ist rund.“

Das Outfit ist wie gewöhnlich knapp: Ikkimel bei ihrem Auftritt im Olympiapark München.
Die verbalen Ausbrüche der Künstlerin nennt MDR Sputnik auf seiner Homepage eine „große Klappe“ und schreibt: „Egal, ob Kneipe oder Technoparty – Ikkimel ist immer für Krawall und gute Laune zu haben“.
Männer werden von ihr in Käfige gesperrt
Und auch für erotisch aufgeladene Bühnenshows ist sie zu haben: Männer werden auf ihren Konzerten in Käfige gesperrt, müssen Hundemasken aufsetzen, Dildos lutschen oder sich auspeitschen lassen. Sex ist für Ikkimel vor allem Machtfantasie. Von ihren Fans, darunter größtenteils junge Frauen, wird sie für ihre Inszenierungen gefeiert.
Mit Ski Aggu konnte das Musikfestival einen weiteren Künstler für sich gewinnen, der ebenso gerne wie Ikkimel über Drogen und das Berliner Großstadtleben rappt. Im Titel „3MD1“ singt er etwa: „Bruder, dein Gras ist gestreckt (…), mir doch egal, Mann, ich mixe die Drogen“.

Auch der Berliner Rapper Ski Aggu tritt auf dem „Sputnik Spring Break“ Festival auf.
Das Festival findet auf der Halbinsel Pouch bei Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt statt. Tickets sind seit ein paar Tagen verfügbar. Die Karte ist mit 179 Euro zwar nicht gerade billig – dafür aber garantiert die Shows mancher Künstler.
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