50-Seelen-Dorf im Seenplatten-Kreis soll 260 Migranten aufnehmen
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Knapp 50 Menschen leben in der Siedlung Kreuzbruchhof im Landkreis Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern). Schon jetzt leben in einem Hotel am Ortsrand 80 Asylbewerber. Der Landkreis hat entschieden: Nach und nach sollen mehr Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden, am Ende sollen es 260 sein.
Heißt im Klartext: Das beschauliche 50-Seelen-Dorf soll 260 insgesamt Migranten aufnehmen.
Der Nordkurier berichtet, dass der zuständige Sozialdezernent Michael Löffler (SPD) mit Tilo Lorenz (CDU), Bürgermeister von Burg Stargard, bei einer Bürgerversammlung von dem Vorhaben berichtet habe. Demnach habe es „keine Jubelschreie“ gegeben. Ein Mädchen sagte, „es habe Angst, wenn es allein mit mehreren jungen Männern aus der Gemeinschaftsunterkunft im Bus unterwegs sei“, heißt es in dem Bericht.
Die Reaktion: Es werden von Seiten der Verwaltung zusätzlicher Busverkehr geprüft.
Weitere Klagen die Anwohner: Schon jetzt sei der Weg zwischen Ort und Asylbewerber-Unterkunft stark vermüllt, die Bewohner würden auf der Straße keinen Platz machen, wenn ein Auto sich nähert. Die Reaktion: Es soll eine Beschwerdestelle geben.
Laut NDR kamen knapp 30 Menschen zu dem Info-Abend.
Sozialdezernent Löffler überlege jetzt laut Nordkurier, dass die Aslybewerber künftig Arbeitseinsätze im Ort machen könnten, zum Beispiel den Marktplatz säubern.
Das jetzige Hotel ist auf dem Gelände einer ehemaligen Militärliegenschaft. Zunächst waren dort nur ukrainische Flüchtlinge untergebracht, jetzt wird umgestellt auf andere Asylbewerber.
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