Als größter Verfechter: Lauterbach weiß nicht, ob Maskenpflicht etwas gebracht hat!
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- Karl Lauterbachs Ministerium hat keine Ahnung, ob die Maskenpflicht bei der Pandemie-Bekämpfung geholfen hat.
- Auf eine Frage von FDP-Politiker Wolfgang Kubicki antwortet das Gesundheitsministerium: „Die Effektivität von Maßnahmen lässt sich nicht isoliert überprüfen.“
- Auswertung und Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen sind offenbar nicht gewollt.
Über zwei lange Corona-Jahre mussten wir in Deutschland an öffentlichen Orten eine Maske tragen. Noch bis Anfang dieses Jahres etwa im ÖPNV. Unvergessen die unlogischen, doch knallharten Bestimmungen, wo und wann man Mund-Nasen-Schutz zu tragen hatte: Schüler im Unterricht – ja. Restaurantbesucher sitzend – nein. Restaurantbesucher stehend und gehend: ja. Im eigenen Auto – ja. Fußballfans unter freiem Himmel – ja. Und so weiter, und so weiter...
Der Mann, der die Maskenpflicht geradezu feierte und im Bundestag, in Talkshows und auf Pressekonferenzen immer wieder Druck machte, FFP2 & Co. immer und überall zu tragen: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Während der gesamten Pandemie und darüber hinaus zeigte er sich geradezu besessen von der Maske als Maßnahme. Umso überraschender, dass sein Ministerium nun zugibt, keinen Schimmer zu haben, ob die jahrelange Tortour etwas gebracht hat.
FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (FDP) wollte vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) wissen, welche Studienergebnisse über den Nutzen von Masken vorliegen. Die Antwort: „Insgesamt lässt sich die Effektivität von einzelnen Maßnahmen (z. B. Maskengebote) nicht isoliert überprüfen, sondern nur im Zusammenwirken mit den zum Zeitpunkt der jeweiligen Untersuchung getroffenen anderen Maßnahmen.“ Das berichtet die Bild.
Mit anderen Worten: Die Regierung hat die Bürger zum Masketragen gezwungen, Verweigerung bestraft, unerwünschte Nebenwirkungen ignoriert und relativiert – ohne auch nur ansatzweise zu wissen, ob die invasive Maßnahme sinnvoll war! Bundestags-Vize Kubicki dazu gegenüber Bild: „Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums legt in erschreckender Offenheit dar, dass das Robert-Koch-Institut seinen gesetzlichen Auftrag nicht erledigt hat.“ Das RKI sei verpflichtet, jede einzelne Maßnahme nach Evidenz und Wirksamkeit (Verhältnismäßigkeit) zu überprüfen.
Bezeichnend: Ging es um Spitzenpolitiker selbst, wurde die Masken-Disziplin, die man dem Bürger abverlangte, regelmäßig vernachlässigt. Unvergessen Fotos von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Grüne) beim ganz und gar maskenlosen Geplauder mit Journalisten im Regierungsflieger im Oktober 2022 – als Normalbürger über den Wolken noch streng maskiert zu reisen hatten. Immer wieder waren während der Pandemie Fotos bekannter Politiker ohne Maske aufgetaucht. Unter anderem sorgten ein Gruppenfoto der gesamten SPD-Bundestagsfraktion im Oktober 2021 und Bilder von Kanzlerin Merkel ohne Maske im Plenarsaal im Dezember 2020 für Empörung.
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Jerome Wnuk
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