Belästigungsopfer Lisa Schäfer: Klamroth wollte das ins Lächerliche ziehen!
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Im Nachrichten-Talk Stimmt! sprach Lisa Schäfer (23) am Mittwochabend erstmals nach dem TV-Eklat und zeigte sich immer noch verärgert: „Er (Louis Klamroth) hat versucht, das Thema leider ins Lächerliche zu ziehen.”
Das war passiert:
- Es war DER Aufreger am Montagabend im ARD-Talk „Hart aber fair”
- Moderator Louis Klamroth (33) verhöhnte die junge CDU-Politikerin Lisa Schäfer (23) live im TV.
- Die Verwaltungsfachangestellte sprach von ihren unangenehmen Erfahrungen, wenn sie „durch Brennpunktstraßen in größeren Wohnvierteln laufe” und ihr „junge Männer, deren Sprache sie teilweise nicht mal verstehe, Sprüche hinterherrufen”.
- Die dreiste Frage von Moderator Klamroth: „Können Sie kein Englisch?”
- Der Zuschauer ahnte, worauf sie sich wohl bezog: auf Migranten, vorwiegend aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum.
- Doch das wiegelte der Moderator einfach ab.
Schäfer ahnte auch warum: „Es passt vielleicht insgesamt nicht ins linkere Weltbild. Das Täterbild war klar und dass da jetzt eine junge Frau einfach mal Erfahrungen schildert, die anders sind, das hat einfach nicht gepasst, das war nicht gewollt”, so die 22-Jährige bei Stimmt!
Auf die Frage, welche Reaktionen sie denn auf den ARD-Auftritt bekam, sagte Schäfer: „Nach der Sendung habe ich mal gewagt, bei Twitter reinzuschauen und habe es schnell wieder sein lassen.”
Schäfer erschrocken: „Da war latenter Rassismus noch das mildeste.”
Vor Ort im Wahlkreis hätten ihr aber viele ihre Anerkennung ausgesprochen: „Volle Zustimmung”. Das sei die Resonanz gewesen, so die CDU-Lokalpolitikerin.
Im Grunde genommen sei Schäfer aber schon vorher klar gewesen, dass sie mit solch’ einer Aussage „in die rechte Ecke” gestellt werde. Schäfer: „Das habe ich gerne in Kauf genommen, weil ich eben glaube, in einer Demokratie muss es möglich sein, solche Dinge anzusprechen.”
Zum Schluss zeigte sich Schäfer aber versöhnlich nach dem Auftritt in der ARD-Talkshow: „Im Großen und Ganzen habe ich mich wohl in der Runde gefühlt.” Aber diese Situation sei nicht „fair” gewesen.
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