CDU-Politikerin Caroline Bosbach bei „Stimmt!”: „Für alles ist Kohle da, außer für Kinder!”
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Wieder mal Zoff in der Ampel-Regierung!
Diesmal streitet die so genannte Fortschrittskoalition über die Zukunft des Elterngeldes. Bislang lag die Einkommensgrenze bei Paaren bei 300.000 Euro, für Alleinerziehende bei 250.000 Euro. Diese Einkommensgrenze soll für Paare und Alleinerziehende ab dem kommenden Jahr nun auf 150.000 Euro gesenkt werden. Nach Einschätzung des Familienministeriums wären 60.000 Familien von den Änderungen betroffen.
Für CDU-Politikerin Caroline Bosbach (33) sind die Pläne ein Unding. Sie erteilte dem Vorhaben im Nachrichten-Talk Stimmt! am Mittwochabend eine Absage: „Das Signal, was damit einhergeht, finde ich krass: Es ist für alles Kohle da, außer für Kinder.”
Die Bundesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates könne sich auch nicht vorstellen, dass die Wähler überhaupt damit einverstanden seien. Bosbach bei Stimmt!: „Ich weiß, wo die wieder ihr Kreuzchen machen werden und wer davon profitiert.”
Die CDU-Frau zeigte sich auch verärgert darüber, dass die Ampel-Regierung hier einen knallharten Plan durchzieht: „Das ist eine spannende Prioritätensetzung. Das ist einfach eine Agenda, die da abgefahren wird.”
Für Zündstoff sorgte auch ein via Twitter veröffentlichter Brief des Bundesfinanzministeriums an Familienministerin Lisa Paus (54, Grüne). Hier drängte das Lindner-Haus regelrecht auf Einsparungen. Zoff per Tweet.
Das macht Caroline Bosbach nur noch sprachlos: „Das ist dieser Machtkampf, der so unterschwellig gebrodelt hat, der jetzt komplett offen ausgetragen wird. Leider auf dem Rücken von uns allen. Leider auf dem Rücken explizit von Familien.”
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