Keine queeren Vögel: Coolste Biologin Deutschlands klärt linke Politikerin auf, warum es wirklich nur zwei Geschlechter gibt
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Biologin Marie-Luise Vollbrecht zerlegt die linke Politikerin Jutta Ditfurth. Eine australische Studie wird von Queer-Aktivisten als Beleg gefeiert, dass Geschlecht fluide sei. Vollbrecht erklärt, warum das Unsinn ist – und warum es in der Biologie trotz allem nur zwei Geschlechter gibt.
Die Biologin Marie-Luise Vollbrecht gilt inzwischen als eine der prominentesten Stimmen gegen die queer-ideologische Vereinnahmung der Geschlechterfrage. Aktuell reagiert sie auf die Alt-Linke und Pseudo-Feministin Jutta Ditfurth, die sie auf X abfällig als „Fischbiologin“ bezeichnete – eine Diffamierung, die Transaktivisten seit Jahren bemühen, um ihr die wissenschaftliche Qualifikation in der Geschlechterdebatte abzusprechen.

Der von Ditfurth verlinkte Account ist einer der Accounts, die Vollbrecht mobben.
Anlass für Ditfurths Attacke ist eine neue Studie aus Australien, der zufolge bei bestimmten Wildvogelarten Geschlechtswechsel häufiger vorkommen als bislang angenommen. Linke und queer-feministische Aktivisten deuten dies als Beleg dafür, dass Tiere quasi „queer“ seien und Geschlecht keine naturgegebene Tatsache darstelle. Die Biologin Marie-Luise Vollbrecht widerspricht entschieden und erklärt in einem Video detailliert, warum diese Interpretation wissenschaftlich haltlos ist. Besonders peinlich: Ditfurth fragte auf X, was Vollbrecht wohl zu dieser Studie sagen würde – doch diese kann ihr gar nicht antworten, da Ditfurth ihre politischen Konkurrenten blockiert, so auch Vollbrecht.
Wie man das Geschlecht von Vögeln erkennt
„In der Überschrift heißt es, Vögel würden ihr Geschlecht häufiger wechseln. Das ist Quatsch“, sagt Vollbrecht. Solche Formulierungen seien irreführend, weil sie suggerierten, ein Vogel könne im Laufe seines Lebens tatsächlich das Geschlecht ändern. In Wahrheit gehe es in der Studie lediglich um die Methoden, mit denen Biologen das Geschlecht bestimmen – ein Standardthema etwa in der Geflügelzucht.
Dabei gebe es verschiedene Ansätze: die äußeren Merkmale, etwa Unterschiede im Gefieder; die innere Morphologie – „weibliche Vögel haben nur einen Eierstock, der zweite ist verkümmert, das ist eine Anpassung ans Fliegen“ – sowie die Genetik. Letztere funktioniere bei Vögeln anders als bei Säugetieren. Während bei Säugetieren die Weibchen homozygot sind (XX) und die Männchen heterozygot (XY), verhält es sich bei Vögeln genau umgekehrt: Männchen sind homozygot (ZZ), Weibchen heterozygot (ZW).
All dies sei seit langem bekannt und keineswegs eine Sensation, betont Vollbrecht. Auch das Vorkommen sogenannter „gemischter Individuen“, die sowohl männliche als auch weibliche Merkmale zeigen, sei in der Biologie dokumentiert – vergleichbar mit Entwicklungsbesonderheiten beim Menschen. „Selbst wenn ein erwachsener männlicher Vogel einen ruhenden Eierstock aktivieren könnte, würde das nichts am Prinzip ändern“, so Vollbrecht. „Es würde nicht widerlegen, dass es nur zwei Geschlechter gibt – die Tiere würden eben lediglich zwischen den beiden wechseln.“
Redefreiheit eingeschränkt
Die Angriffe gegen Vollbrecht sind nicht neu. Schon vor einigen Jahren sollte sie an der Humboldt-Universität Berlin einen Vortrag über die Zweigeschlechtlichkeit in der Biologie halten. Doch queer-feministische Gruppen organisierten Proteste, die Universität knickte ein – der Vortrag wurde abgesagt. Seither steht die Biologin unter Dauerbeschuss von Transaktivisten, die versuchen, ihre wissenschaftliche Arbeit zu diskreditieren und ihre Redefreiheit einzuschränken.
Redaktionelle Bemerkung: In einer früheren Version dieses Textes war von Freier Universität Berlin die Rede. Richtig wäre Humboldt-Universität Berlin gewesen. Den Fehler bitten wir zu entschuldigen.
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Felix Perrefort
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