Doppelnamen-Revolution: Paare und Kinder sollen mehr Freiheit beim Nachnamen bekommen
Paare und deren Kinder sollen nach einem Beschluss der Bundesregierung mehr Freiheit bei der Wahl des Nachnamens erhalten. Eine entsprechende Reform des Namensrechts beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin.
So sollen beispielsweise künftig beide Ehepartner einen Doppelnamen führen können. Bisher war das nur einem von beiden möglich. Auch Kinder sollen Doppelnamen als Geburtsnamen erhalten können. Aus mehr als zwei Nachnamen sollen Doppelnamen aber auch künftig nicht gebildet werden. Nun wird der Bundestag über die Pläne beraten und entscheiden.
Bei der Reform geht es nur um Namensänderungen mit familiärem Bezug, die im bürgerlichen Recht geregelt sind. Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz, bei dem Menschen ihre Namen mit dem Geschlechtseintrag ändern lassen können, betrifft hingegen öffentliches Recht.
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