Drei Tote, darunter eine schwangere Frau: Russland beschießt ukrainische Kleinstadt
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In der Nacht zum Mittwoch beschoss Russland die Kleinstadt Selydowe in der Ostukraine nahe Donezk. Bei dem Angriff kamen drei Menschen ums Leben – 12 weitere wurden verletzt.
Die lokale Staatsanwaltschaft berichtete auf Facebook, dass unter den Toten eine schwangere Frau und ein neunjähriger Junge sind. Der russische Beschuss traf ein Krankenhaus und verletzte sechs Patienten. Zudem wurden weitere Häuser und Autos beschädigt.
Eine Mutter aus Selydowe meldete sich in der Nacht bei NIUS und sagte: „Unser Haus wurde getroffen! Berichten Sie bitte darüber, wie Kindergärten und Schulen in fünf Minuten zerstört werden – wie Schicksale zerstört werden.“
„Die Staatsanwaltschaft ergreift weiterhin alle möglichen und geeigneten Maßnahmen, um russische Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung in der Region zu dokumentieren“, schreibt die Staatsanwaltschaft Donezk auf Facebook.
Vor fast zwei Jahren, am 24. Februar 2022, fiel Russland in die Ukraine ein. Während sich Metropolen wie Kiew durch eine gute Luftabwehr weitgehend vor Angriffen schützen können, sind weite Teile des Landes schlechter aufgestellt.
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