Erneut gewonnen: Trump siegt bei Vorwahl in New Hampshire
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Auch bei der Vorwahl der Republikaner in New Hampshire sichert sich Donald Trump den ersten Platz. Seine Konkurrentin Nikki Haley kam nicht gegen den Ex-Präsidenten an.
Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der frühere Amtsinhaber Donald Trump auch bei der zweiten Vorwahl einen klaren Sieg eingefahren. Seine Konkurrentin Nikki Haley landete am Dienstagabend im Bundesstaat New Hampshire auf Rang zwei, ihre Hoffnungen auf ein knappes Rennen oder gar einen Sieg wurden allerdings nicht erfüllt.
Trump zementiert seine Macht
Mit der Abstimmung in New Hampshire zementierte Trump seine Macht innerhalb der Partei. Eine Neuauflage des Wahlkampfs zwischen ihm und dem demokratischen Präsidenten Joe Biden wird immer wahrscheinlicher.

Trump setzte sich klar gegen seine Konkurrentin durch
Trump sagte in seiner Siegesrede in der Stadt Nashua über seine Konkurrentin: „Sie dreht eine Siegerrunde, dabei haben wir sie so deutlich geschlagen.“ Der 77-Jährige nannte seine frühere Botschafterin bei den Vereinten Nationen eine „Hochstaplerin“.
Trump gewann in New Hampshire Prognosen zufolge mit deutlich mehr als 50 Prozent der Stimmen – und setzte seinen Erfolgskurs nach der ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa vergangene Woche fort. Haleys Stimmenrückstand in New Hampshire wurde auf mehr als zehn Prozentpunkte beziffert.
Trotz guter Ausgangslage für Haley punktet Trump
Das Rennen der Republikaner, für die ursprünglich weit mehr Kandidaten ins Feld gezogen waren, ist mittlerweile nur noch ein Zweikampf zwischen Trump und Haley. Seit dem Wochenende und dem Ausscheiden des Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, gibt es keinen weiteren ernstzunehmenden Bewerber mehr.

Nikki Haley am Tag ihrer Niederlage in New Hampshire
Landesweit liegt Trump in Umfragen im Schnitt bei knapp 68 Prozent, Haley nur bei gut 12.
Deshalb wäre ein Sieg für die 52-Jährige in New Hampshire besonders wichtig gewesen, um neuen Schwung für ihren Wahlkampf zu bekommen. Mit ihrer Niederlage gegen Trump in New Hampshire ist es nun schwer vorstellbar, wie Haley das Rad noch einmal herumreißen will. Dabei hätte sie in dem kleinen Bundesstaat in Neuengland noch die besten Chancen auf einen Sieg gegen Trump gehabt.
Haley, die als Diplomatin einst Trumps konfrontative Außenpolitik auf internationaler Bühne zu vertreten hatte, gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als politisch moderater als ihr früherer Chef und ist auch rhetorisch deutlich gemäßigter unterwegs. In New Hampshire hoffte sie wegen der weniger radikal gesinnten Wählerschaft im konservativen Lager auf einen Erfolg – vergeblich!
Wer in den USA Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Bei Parteitagen der Republikaner und Demokraten im Sommer werden die Kandidaten dann offiziell gekürt. Die eigentliche Präsidentenwahl steht am 5. November an. Während bei der ersten Vorwahl in Iowa bei Parteiversammlungen abgestimmt wurde, den sogenannten Caucus-Treffen, entschieden die Menschen in New Hampshire am Dienstag klassisch in Wahllokalen über ihren Favoriten.
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