Fahndung: 30-jähriger Pole soll 57-Jährigen in München totgeprügelt haben
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Gewaltausbruch am Alten Botanischen Garten, mitten im Herzen Münchens: Dort ist am Mittwoch ein 57-Jähriger am helllichten Tag totgeprügelt worden, die Polizei fahndet noch immer nach dem mutmaßlichen Täter. Der Tatort liegt etwa fünf Gehminuten vom Münchner Hauptbahnhof entfernt.
Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber NIUS mitteilte, ereignete sich das Gewaltverbrechen am Mittwochvormittag, das Opfer ist ein 57 Jahre alter Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Deutschland. Er starb laut Polizei durch „stumpfe Gewalt“.
Die Bild erfuhr, dass die Kameras, die rund um den Botanischen Garten angebracht sind, zeigen, wie der 57-Jährige zuerst eine Backpfeife vom Haupttäter bekommen haben soll. Dann soll ein anderer Mann dem Opfer in den Hintern getreten haben. Dabei soll der 57-Jährige zu Boden gegangen und wieder aufgestanden sein, woraufhin der nun gesuchte Pole ihm mit einem Kung-Fu-Tritt ins Gesicht getreten haben soll und im Anschluss flüchtete.

Eine Mordkommission ist im Einsatz.
Wie der Sprecher schilderte, traf der Rettungsdienst gegen 10:20 Uhr ein und leistete erste Hilfe. Auf dem Weg ins Krankenhaus wurde der 57-Jährige noch reanimiert, starb dann allerdings wenig später im Krankenhaus, trotz aller Reanimationsversuche.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich laut Polizei Hinweise auf eine tätliche Auseinandersetzung, an der mehrere Personen beteiligt waren. Am Donnerstag Ermittlungen der Mordkommission ergaben einen konkreten Tatverdacht gegen den 30-jährigen Rafal Artur Pawlak, der polnischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist.
In der Nacht durchsuchte die Polizei drei Wohnungen in München, konnte den Tatverdächtigen aber nicht finden. Allerdings fanden die Beamten Kleidungsstücke, bei denen es sich nach Einschätzung der Ermittler höchstwahrscheinlich um die Bekleidung handelt, die der Tatverdächtige bei der Tat trug.
Das Opfer wurde zwischenzeitlich in der Rechtsmedizin obduziert. Dabei wurden Verletzungen durch Tritte – unter anderem im Kopfbereich – festgestellt. Eine von zwei am Mittwoch festgenommenen Personen wurde vernommen, erkennungsdienstlich behandelt, wegen einer Körperverletzung angezeigt und danach wieder entlassen. Die andere Person wurde als Zeuge vernommen.
So beschreibt die Polizei den flüchtigen Rafal Artur Pawlak:
- 20 bis 40 Jahre
- männlich
- dunkle Haare
- Geheimratsecken
- helle Hautfarbe
- dunkel bekleidet (Jogginghose und langärmliges Oberteil – evtl. Adidas Zeichen)
- gelbe Schuhe und Umhängetasche

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