Feuer am Brocken: Hinweise auf Brandstiftung – Löscharbeiten wieder aufgenommen
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Die Bekämpfung des Waldbrandes am Brocken geht weiter. Am Morgen sind erneut Hubschrauber im Einsatz. Was ist bekannt?
Am Brocken im Harz sind die Löscharbeiten am frühen Sonntagmorgen wieder angelaufen. Mehr als 250 Feuerleute sind laut Volksstimme im Einsatz, zwei Löschhubschrauber seien bereits in der Luft, teilte Michael Randhahn-Schülke, Sprecher des Landkreises Harz, mit. Insgesamt werden im Tagesverlauf vier Hubschrauber der Bundeswehr erwartet. Auch Kräfte am Boden begannen mit der Brandbekämpfung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schierke planen die Waldbrandbekämpfung am Brocken.
Das Feuer war am Freitag am Königsberg ausgebrochen, einer Nebenkuppe des Brockens, und breitete sich auf eine Länge von rund 1.000 Metern aus. Das Gebiet ist derzeit für Touristen gesperrt. Rund 500 Menschen mussten am Freitag mit Bussen evakuiert werden.
Der Volksstimme sagte der Harzer Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse (61): „Ich halte Brandstiftung nicht für ausgeschlossen“. Ein Hinweis darauf sei die Tatsache, dass das Feuer an mehreren Stellen ausgebrochen sei. Die zunächst acht Brandherde hatten sich später zu einer mehr als einen Kilometer langen und 200 Meter breiten Feuerfront vereint.

Grossfeuer am Brocken aufgenommen vom Wurmberg in Niedersachsen in Deutschland.
Am Samstagabend war es den Einsatzkräften gelungen, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Man hoffe auf den Regen, der in der Nacht auf Montag einsetzen soll. Das teilte der Kreisbrandmeister des Landkreises Harz, Kai-Uwe Lohse, am Samstag mit. Dennoch stellen sich die Einsatzkräfte darauf ein, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern. In der Nacht zum Sonntag wurden die Arbeiten unterbrochen, es fanden nach Angaben des Kreises aber Patrouillenfahrten statt.
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