Jobcenter macht jetzt Plakatwerbung fürs Bürgergeld! „Ein Antrag genügt und wir prüfen...“
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Mit einer neuen Werbekampagne fordert die Bundesagentur für Arbeit Menschen dazu auf, Bürgergeld zu beantragen. Plakate in U-Bahnen ermutigen Bürger auf dem Weg in die Arbeit, sich nicht von bürokratischen Hürden abhalten zu lassen und ihr Glück doch einfach einmal zu versuchen.
Es ist wie ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die Steuern zahlen...
„Du findest uns zu bürokratisch. Wir uns auch. Tatsächlich genügt bereits ein Antrag auf Bürgergeld und wir prüfen, auf welche Leistungen du Anspruch hast.“
Diese unglaubliche Botschaft müssen derzeit Berliner lesen, die morgens mit der U-Bahn zur Arbeit oder in die Schule fahren. Ein Werbe-Plakat an der Samariterstraße schreit den Arbeitern förmlich entgegen: „Schau, wie wir das Geld verschleudern, das du dir hart erarbeitet hast!“
Urheber dieser irren Werbung ist die Bundesagentur für Arbeit, die dem Arbeitsministerium von Hubertus Heil (SPD) unterstellt ist.

Die Bundesagentur für Arbeit ist dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstellt.
Anstatt den Arbeitern – also denjenigen, die diese Sozialleistungen finanzieren, sich jeden Morgen zur Arbeit aufrappeln und sich weniger Bürokratie vor allem in ihrer Steuererklärung wünschen würden – zu danken, sagt man ihnen: „Schau her, wir wollen es den Menschen noch leichter machen, sich das Geld, das wir dir abknöpfen unter den Nagel zu reißen.“
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Werbung für Steuergeld-Verschwendung – bezahlt von Steuergeld
Der Sinn von Sozialleistungen, die aus Steuergeld – und demnach von allen arbeitenden Bürgern – finanziert werden, ist klar: Wirklich Bedürftige, die nachweislich nicht arbeiten können, sollen nicht auf der Straße landen.

Arbeitsminister Hubertus Heil wollte eigentlich härter gegen Bürgergeld-Betrüger vorgehen. Nun macht die ihm unterstellte Bundesagentur für Arbeit Werbung dafür.
Menschen überhaupt erst auf die Idee zu bringen, sie könnten ja einfach aufhören zu arbeiten, oder gar nicht erst damit anfangen: Das führt das noble Ansinnen dieser Errungenschaft der sozialen Marktwirtschaft ad Absurdum und ist eine beispiellose Steuergeldverschwendung.
Bereits jetzt macht es das vergleichsweise hohe Bürgergeld immer attraktiver, auf Erwerbsarbeit zu verzichten. Das ist längst keine Binse mehr, sondern ein rechnerisch untermauerter Fakt. In bestimmten Konstellationen (also zum Beispiel bei Familien mit mehreren Kindern) ist es sogar finanziell günstiger, Bürgergeld zu beziehen als zu arbeiten.
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