Mann (52) in Istanbul hingerichtet: Terror-Gruppe ISIS bekennt sich zum Mord in katholischer Kirche
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Nach einem Angriff auf eine katholische Kirche in Istanbul mit einem Toten hat die türkische Polizei zwei flüchtige Verdächtige gefasst. Das teilte Innenminister Ali Yerlikaya am Sonntagabend auf der Plattform X, vormals Twitter, mit.
Die mutmaßlichen Angreifer stammten aus Tadschikistan und Russland, sagte er auf einer Pressekonferenz.
Der selbst ernannte „Islamische Staat“ (ISIS) hat den Anschlag in der Kirche derweil für sich reklamiert. Über die „Amaq News Agency“ ließ die Terrorgruppe laut Bild verlauten, der Angriff folge dem Aufruf der ISIS-Führung, Juden und Christen überall ins Visier zu nehmen.

Polizisten und Einsatzkräfte nach der Terror-Attacke in der Kirche
Zwei Maskierte waren am Morgen während des Gottesdienstes in die katholische Kirche Santa Maria im Stadtteil Sariyer eingedrungen und töteten einen Mann. Das Opfer war Medienberichten zufolge 52 Jahre alt. Den Tätern gelang zunächst die Flucht. Man habe Razzien an 30 Adressen durchgeführt und im Zuge der Ermittlungen insgesamt 47 Personen festgenommen, sagte Innenminister Yerlikaya.
Die Menschen in der Türkei sind zu mehr als 99 Prozent muslimischen Glaubens. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge leben zudem mehr als 180.000 Christen im Land.
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