Nach Abfuhr auf Feier: Junger Sanitäter ersticht junge Kollegin
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Fünf Stiche konnte sie nicht überleben!
In Bielefeld ereignete sich laut Bild ein fürchterliches Verbrechen, das den Rettungsdienst wohl über den Kreis Ostwestfalen-Lippe hinaus erschüttern dürfte. Die Rettungssanitäterin Hannah F. (21) ist nicht mehr am Leben, weil sie die Annäherungsversuche ihres Kollegen Lennart A. (20) nicht erwiderte. Daraufhin erstach der junge Mann die unbewaffnete junge Frau.
Zunächst hatte der Abend ausgelassen begonnen. 37 Mitarbeiter des Rettungsdienstes feierten den Abschied eines Kollegen in seiner Wohnung im Stadtteil Bielefeld-Senne. Neben Würstchen und Steaks vom Grill gab es Bier und Schnäpse. Im Laufe des Abends hatte der Azubi Lennart ein Auge auf Hannah geworfen, die seit wenigen Wochen nicht mehr in einer Beziehung war. Doch die junge Dame interessierte sich nicht für die Avancen ihres Kollegen. Ein Partygast erinnert sich: „Aus Ärger schlug er ihr ein Kissen gegen den Kopf.“

In Bielefeld-Senne ereignete sich die Tat.
Daraufhin flüchtete Hannah F. aus dem Raum und berichtete in der Raucherecke, was soeben vorgefallen war. Daraufhin stieß Lennart A. hinzu und wirkte zunächst geläutert: „Er wirkte zerknirscht und bat Hannah um eine Aussprache. Sie willigte ein und ging mit ihm“, beobachtete ein Gast. Doch der Schein trog: Lennart versteckte unter seinem T-Shirt ein großes Fleischermesser. 50 Meter vom Haus entfernt zog er die Waffe und erstach mit fünf Stichen das wehrlose Opfer. Vier davon rammten in die Brust, einer traf den Hals.
Die Schreie hörten die Nachbarn und die Partygäste. Als die Rettungssanitäter die mit Blut überströmte Kollegin auf der Straße lagen sahen, kämpften sie um ihr Leben. Doch trotz beruflicher Expertise kam jede Hilfe zu spät. Wenig später erlag Hannah S. auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen. Zu dieser Zeit versuchte der Täter mit seinem BMW zu flüchten. Doch vergeblich. Nach wenigen Kilometern fuhr er gegen einen Baum. Wenig später wurde er in seiner Wohnung gefunden. Von der Tatwaffe fehlt bislang jede Spur.
Die Mordkommission "Zeit" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Hintergründe der Tat.
Was bleibt, ist die Trauer um eine junge Frau und die traumatischen Erinnerungen an eine Nacht, die viele ihr Leben lang nicht vergessen werden. „Wir wurden von den entsetzlichen Schreien der Frau aus dem Schlaf gerissen“, sagen Anwohner gegenüber Bild.
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