Neues Ranking: 50 Milliardäre in Österreich – Porsche und Piech knapp vor Red Bull-Erben Mateschitz
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In seiner aktuellen Ausgabe vom 12. Juli 2024 hat das österreichische Wirtschaftsmagazin Trend jetzt sein traditionelles Ranking „Die 100 reichsten Österreicher“ für 2024 veröffentlicht. Weiterhin auf Platz 1: die Familien Porsche und Piech mit 36,5 Milliarden Euro – allerdings nur mehr ganz knapp vor dem Red-Bull-Erben Mark Mateschitz mit 35,8 Milliarden Euro.
Das großteils in Stiftungen eingebrachtes Vermögen der Auto-Dynastie ist aufgrund von Kursverlusten an den Börsen auf 36,5 Milliarden Euro gefallen. Mark Mateschitz (32) machte vor allem durch das Umsatz- und Gewinnwachstum von Red Bull abermals einen Sprung und ist mit 35,8 Milliarden dicht dran. Er allein besitzt schon fast so viel wie die Mitglieder der Familien Porsche und Piech zusammen.

Hans Michel Piech und Wolfgang Porsche.
Auch die Nummer 3 hat dem Trend zufolge wiederum kräftig zugelegt. Der ehemalige Wiener Bauunternehmer Georg Stumpf (u.a. Millenium Tower) kommt nun auf 8,6 Milliarden Euro. Der größte Besitz des Investors ist der deutsche Industriekonzern exyte mit 7,1 Milliarden Euro Umsatz und knapp 10.000 Mitarbeitern. Das Anlagenbau-Unternehmen ist mit dem Bau von Chip- und Batteriefabriken weltweit erfolgreich und will bis 2027 zehn Milliarden umsetzen.
Erstmals über 50 Milliardäre in Österreich
Erstmals wurden über 50 Milliardäre in Österreich gezählt. In Summe ist das geschätzte Vermögen der 100 reichsten Österreicher und deren Familien in den vergangenen zwölf Monaten aber nicht gestiegen und liegt mit rund 210 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Der Hauptgrund: Nachdem das Jahr 2022 vielfach mit Gewinn- und Umsatzrekorden abgeschlossen wurde, haben sich die Zahlen danach mitunter deutlich verschlechtert. Dadurch lagen die vom trend ermittelten Firmenwerte, die fast durchwegs den überwiegenden Teil der Vermögen ausmachen, zum Stichtag oft spürbar unter den Wertansätzen im Jahr davor. Durch den Exit von Signa-Gründer René Benko fielen allein rund fünf Milliarden Euro weg.
Auch die Entwicklung des für gut Betuchte wichtigen Immobilienmarktes war im internationalen Verglich mau. Lediglich Erträge auf Finanzanlagen legten im Schnitt um neun Prozent zu.
Von den 1884 Milliarden Nettovermögen aller 4,2 Millionen heimischer Haushalte besitzen die 100 reichsten Familien laut der trend-Schätzung gut elf Prozent.
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