NIUS fragte bei Ministerien nach: Bundesregierung will nicht zu Demonstrationen gegen Angriffe auf Juden aufrufen
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An der Freien Universität Berlin (FU) wütet der Antisemitismus. Der jüdische Student Lahav Shapira war kürzlich von einem arabischen Kommilitonen der FU krankenhausreif geprügelt worden.
NIUS berichtete: Seit der Gewalt gegen Shapira fürchten sich jüdische Studenten vor weiteren Übergriffen. Eine Studentin sagt, dass sie ihre Uni seit dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober nicht mehr wiedererkenne. „Kommilitonen haben sich von mir abgewandt, weil ich einen Bezug zu Israel habe und jüdisch bin“, sagt sie in der B.Z. Ihr trauriges Fazit: „Die FU ist kein sicherer Ort für mich.“
Doch Demonstrationen gegen diese skandalösen Zustände gibt es bislang nicht.
NIUS stellte daher dem Kanzleramt, dem Innenministerium, dem Wirtschaftsministerium, dem Außenministerium und außerdem dem Bundespräsidialamt und der Landesregierung Rheinland-Pfalz die folgende Frage: „Sie haben zu den Demos gegen Rechts aufgerufen, aber Protest in Form von Demonstrationen gegen diesen Judenhass bleibt aus. Warum mobilisieren Sie nicht in gleicher Weise gegen diesen Extremismus?“
Dies sind die Antworten der jeweiligen Pressesprecher:
Kanzleramt

Innenministerium

Außenministerium

Landesregierung Rheinland-Pfalz

Wirtschaftsministerium

Hier ist der Youtube Link aus dem oben stehen Screenshot.
Sollten Steinmeiers Bundespräsidialamt und Habecks Wirtschaftsministerium noch antworten, wird NIUS ihre E-Mails nachträglich ergänzen.
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