Schüsse vor dem israelischen Generalkonsulat München: Täter war Islamist!
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Am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr wurden in der Nähe des Königsplatzes vor dem israelischen Generalkonsulat in der Barerstraße, im Zentrum von München, mehrere Schüsse abgefeuert. Der als Islamist bekannte Österreicher Emra I. war mit einer Langfeuerwaffe rund um das Gebäude unterwegs, wollte eine Scheibe einschlagen und sich so Zutritt verschaffen – die Polizei erschoss den bewaffneten Angreifer.

Das ist der Angreifer von München.
„Viele Einsatzkräfte sind auf der Anfahrt zur Einsatzörtlichkeit im Bereich des NS-Dokuzentrums. Damit diese unbehindert arbeiten können, bitten wir, diesen Bereich großräumig zu meiden“, so die Polizei auf X.

Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.
Auf X kursiert ein Video über den Täter – es zeigt einen Mann mittleren Alters mit einer Langwaffe mit Bajonett. Wie Spiegel und Der Standard berichten, handelt es sich bei dem erschossenen Angreifer um den in Österreich bekannten Islamisten Emra I..
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„Durch Polizeikräfte wurde eine Person gesehen, die augenscheinlich eine Schusswaffe trug. Die Einsatzkräfte setzten die Dienstwaffen ein, die Person wurde getroffen und verletzt“, fügten die Beamten hinzu. Später hieß es, dass der Täter tödlich verletzt wurde. „Aktuell gibt es keine Hinweise auf weitere verdächtige Personen, die im Zusammenhang mit dem Einsatz stehen.“
Die Süddeutsche Zeitung berichtet von „Lauft! Lauft!“-Rufen. Nach offiziellen Angaben wäre eine Person mit Langwaffe gesichtet worden. Diese sei inzwischen in Gewahrsam. Es bestehe keine Gefahr mehr.
Der 5. September ist der Jahrestag des Olympia-Attentats von 1972, bei dem die israelische Mannschaft von palästinensischen Terroristen als Geiseln genommen wurden. Am Ende wurden elf der insgesamt 14 israelischen Olympiateilnehmer von den Islamisten hingerichtet.
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