Tesla gegen Trump – Konzern warnt vor den Folgen der Strafzölle
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Ausgerechnet der US-Autobauer Tesla hat eindringlich vor den Auswirkungen der Strafzölle von US-Präsident Trump gewarnt. Das Unternehmen gehört Elon Musk, einem engen Vertrauten Trumps.
Tesla hatte sich in einem Brandbrief an den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer gewandt. Darin hieß es, durch frühere Zusatzzölle seien für Tesla teilweise auch die Kosten bei der Produktion in den USA gestiegen. Handelsaktionen sollten nicht (und müssten nicht) im Konflikt mit dem Ziel stehen, die einheimische Produktion auszubauen und zu unterstützen, hieß in dem nicht signierten Schreiben. Die Fahrzeuge im Ausland seien teurer geworden, was negative Konsequenzen für die Wettbewerbsposition im Markt gehabt habe.

Tesla-Chef Musk und Donald Trump
Tesla verweist auf Gegenmaßnahmen anderer Länder
Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass US-Unternehmen bei Handelskriegen schnell von Gegenmaßnahmen anderer Länder betroffen seien. Das ist zum Beispiel aktuell bei Kanada und Europa der Fall. Beide hatten mit Gegenmaßnahmen auf die Strafzölle von US-Präsident Trump reagiert.
Die Financial Times schrieb unterdessen unter Berufung auf einen Beteiligten, der Brief sei ohne Unterschrift geblieben, weil „niemand bei dem Unternehmen dafür gefeuert werden wollte, ihn abgeschickt zu haben“.

Ein Mann protestiert in New York gegen Musk und dessen Aktionen.
Tesla-Chef Musk ist ein enger Vertrauter Trumps. Für dessen Wahlkampf spendete er mehr als 250 Millionen Dollar.
Aktuell hat Musk die Aufgabe inne, bei der Verschlankung des Staatsapparats zu helfen. Wegen der massiven Streichung von Ausgaben und Arbeitsplätzen bei Behörden geriet er zunehmend in die Kritik. Die Aktionen hatten auch Auswirkungen auf sein Unternehmen. Der Aktienkurs Teslas brach in der Folge ein. Vielerorts wurde zum Boykott des Autoherstellers aufgerufen.
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