Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Migranten an der Grenze zurückweisen
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Die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist entschieden gegen die deutsche Migrationspolitik. Offene Grenzen, unkontrollierte Einreise, rasant steigende Aslyzahlen – all das stößt bei den Deutschen auf wenig Verständnis.
Das ergab eine exklusive INSA-Umfrage für NIUS unter zehntausend Teilnehmern. Umfragen mit solch hohen Teilnehmerzahlen gelten als besonders zuverlässig, belastbar und repräsentativ. Die meisten Umfragen finden mit nur rund 1000 Teilnehmern statt.
Offene Grenzen sind kein Ost-Thema
Hier die Ergebnisse: Die Deutschen wollen eindeutig und mit großer Mehrheit, dass an den Landesgrenzen endlich kontrolliert und auch zurückgewiesen wird. 64 Prozent der Deutschen sagen: Flüchtlinge/Asylbewerber sollten an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden, wenn sie aus einem sicheren Drittstaat einreisen. West- und Ostdeutschland unterscheiden sich hierbei nicht deutlich. In Westdeutschland stimmen 63 Prozent der Aussage zu, in Ostdeutschland sind es 69 Prozent.
Die offenen Grenzen sind also eindeutig kein Ost-Thema, wie oft behauptet wird. Tatsächlich aber lässt die Bundesregierung so gut wie niemanden an den Grenzen zurückweisen. Nur 26 Prozent wollen ausdrücklich keine Zurückweisung an den Grenzen.
Die Deutschen wollen nicht nur knallharte Grenzkontrollen, sondern auch eine konsequente Abschiebe-Politik. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Deutschen stimmen folgender Aussage zu: Alle Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wurde, sollten umgehend abgeschoben werden.Tatsächlich geschieht aber auch das so gut wie nie. Abschiebungen sind in Deutschland eine Seltenheit.

Innenministerin Faeser (SPD)
Für die Mehrheit der Deutschen gibt es nur einen legitimen Grund, nach Deutschland zu kommen: Arbeit als Fachkraft. 47 Prozent der Deutschen stimmen folgender Aussage zu: Einwanderer sollten lediglich zur Bekämpfung des Fachkräftemangels nach Deutschland gelassen werden. 42 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu.
Die INSA-Umfrage belegt: Die deutsche Migrationspolitik und der Wille der Mehrheit im Land – sie haben so gut wie nichts miteinander zu tun.
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