Umfrage zeigt harten Abwärtstrend: AfD-Zahlen stürzen weiter ab
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Anfang des Jahres kannte die AfD in Umfragen nur eine Richtung: nach oben! Inzwischen steht die Partei bei 17 Prozent, seit Mitte Januar sind das sechs Prozent Verlust. Ein-Jahres-Tiefstand!
Bitter für Weidel und Co.: Die neuste Insa-Umfrage im Auftrag von Bild zeigt, dass sogar AfD-Stammwähler abwandern. Nur noch 13 Prozent gaben an, die AfD auf jeden Fall wählen zu wollen. Ein Prozent weniger als vergangene Woche, 4 Prozent weniger als im Januar.

Alice Weidel landete schon deutlich weiter vorn im Beliebtheitsranking, zurzeit belegt sie nur noch Platz 18.
In vier Monaten schrumpfte der harte Wähler-Kern der AfD damit um fast ein Viertel, rechnet Bild vor.
Weder Gewinn noch Verlust beim zusätzlichen Wählerpotenzial, also Bürgern, die eigentlich einer anderen Partei anhängen, sich jedoch vorstellen können, die AfD zu wählen: Stagnation bei 7 Prozent.
Nur die Ablehnung geht nach oben
Die Ablehnung der AfD („würde AfD auf keinen Fall wählen“) unter den Umfrageteilnehmern steigt um einen Punkt von 56 Prozent im Januar 57 Prozent.
Und auch im Beliebtheitsranking geht's zurzeit abwärts: Co-Parteichefin Alice Weidel fällt im Beliebtheits-Ranking von Platz 17 auf Platz 18. Dahinter bleibt ihr Mit-Parteichef Tino Chrupalla auf Platz 19. Platz 1 im Insa-Beliebtheitsranking ist nach wie vor Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit 52,5 Prozent gefolgt von Markus Söder (CSU) mit 46,8 Prozent.
Meinungsforscher Hermann Binkert sagte Bild: „Die AfD verliert innerhalb von vier Monaten sechs Prozentpunkte. Die Stimmung für die AfD hat sich grundsätzlich eingetrübt.“ Die Partei verliere inzwischen sogar sichere Wähler.
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