USA und Iran wollen Gespräche fortsetzen, Israel zerstört Hisbollah-Tunnel im Libanon
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Die diplomatischen Bemühungen im Nahen Osten gehen weiter, während Israel seinen militärischen Druck auf die vom Iran unterstützte Hisbollah aufrechterhält.
Vertreter der USA und des Iran wollen am Dienstag ihre Gespräche fortsetzen. Bei den Verhandlungen soll es unter anderem um Regelungen für die Straße von Hormus, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die Zukunft des iranischen Atomprogramms gehen. Nach Informationen des Nachrichtenportals Axios sollen sich Vertreter beider Länder in der katarischen Hauptstadt Doha treffen. Katar soll erneut als Vermittler auftreten.
Die Gespräche erfolgen trotz jüngster militärischer Eskalationen. US-Truppen hatten in den vergangenen 48 Stunden Ziele im Iran angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit dem Beschuss von US-Zielen in der Region.
Hisbollah-Tunnel zerstört
Parallel dazu meldete die israelische Armee einen weiteren Schlag gegen die Hisbollah im Libanon. Nach Angaben des Militärs zerstörten Soldaten im Süden des Landes ein unterirdisches Waffenlager der schiitischen Miliz. In dem Tunnel hätten sich Waffen und weitere militärische Ausrüstung befunden.

Blick in einen von der Hisbollah gegrabenen Tunnel, der 2019 von den israelischen Streitkräften im Norden von Israel nahe der libanesischen Grenze entdeckt wurde.
Israel wirft der Hisbollah vor, trotz der Waffenruhe ihre militärische Infrastruktur weiter auszubauen. Die Armee kündigte an, weiterhin gegen entsprechende Anlagen vorzugehen, um Bedrohungen für die israelische Bevölkerung zu beseitigen.
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