Vorwürfe gegen Rammstein: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Till Lindemann ein
Die schweren Vorwürfe gegen den Rammstein-Sänger Till Lindemann bleiben vorerst folgenlos. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ihre Ermittlungen aufgrund eines nicht ausreichenden Tatverdachts eingestellt. Das hat die Behörde in einer Erklärung mitgeteilt.
Darin heißt es: „Die Auswertung der verfügbaren Beweismittel – vor allem der Presseberichterstattung, die sich auf anonyme Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber bezieht, wie auch der ergänzenden Vernehmung von Zeuginnen – hat keine Anhaltspunkte dafür erbracht, dass der Beschuldigte gegen deren Willen sexuelle Handlungen an Frauen vorgenommen, diesen willensbeeinflussende oder -ausschaltende Substanzen verabreicht oder gegenüber minderjährigen Sexualpartnerinnen ein Machtgefälle ausgenutzt hat, um diese zum Geschlechtsverkehr zu bewegen.“
Gegen den Frontsänger wurde wegen eines Anfangsverdachts auf Sexual- und Drogendelikte ermittelt. Mehrere Frauen hatten – teilweise anonym – Vorwürfe in der Presse gegen Lindemann erhoben und tun dies weiterhin.

Frauen-Proteste gegen Lindemann
Die Nordirin Shelby Lynn hatte nach einem Konzert im Mai in Vilnius Vorwürfe gegen den Rammstein-Sänger erhoben. Danach meldeten sich weitere Betroffene.

Gesicht unter der Cap versteckt: Lindemann zeigt sich in der Öffentlichkeit
Medien berichteten international. Der öffentlich Druck für Lindemann und die Band war groß. Der Sänger hat die Vorwürfe stets bestritten.
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