Wegen Hamas-Verherrlichern: Berliner Schulen führen Wachschutz ein
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- Im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg hat der Berliner Bezirk Neukölln beschlossen, den Wachschutz an 12 Schulen einzuführen.
- Die Finanzierung für den Wachschutz ist für die nächsten beiden Jahre gesichert, wobei die monatlichen Kosten etwa 65.000 Euro betragen.
- Der Wachschutz war im vergangenen Sommer zunächst eingestellt und ist jetzt reaktiviert worden.
Im vergangenen Sommer war der Wachschutz vor Schulen aufgrund unsicherer Finanzierung zunächst eingestellt worden. Dies führte zu Protesten von Eltern, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgten. Die Situation hatte sich in den vergangenen Monaten durch Schlägereien und verbotene Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg der Hamas noch verschärft – bis die Aufpasser vor einem Dutzend Schulen jetzt schließlich wieder eingesetzt wurden.

Sicherheitsdienste kontrollieren die Eingänge an Berliner Schulen, hier die Albert-Schweitzer-Schule in Neukölln.
Wachschutz kostet Berlin Millionen
Die Kosten für den privaten Wachschutz sollen sich auf etwa 65.000 Euro monatlich belaufen. In einer E-Mail an die betroffenen Schulleitungen informierte der Bezirk, dass die Bildungsverwaltung die bis zum Jahresende anfallenden Kosten erstatten wird, berichtet der rbb.
Darüber hinaus plant die Bildungsverwaltung, in den Jahren 2024 und 2025 jeweils 3 Millionen Euro für privaten Wachschutz bereitzustellen. Diese Mittel könnten dann nicht nur von Schulen in Neukölln, sondern berlinweit abgerufen werden.
Gewalteskalation an Schulen seit Anfang des Nahost-Krieges
Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) sagte im rbb, der Nahost-Konflikt habe das Unterrichten und Zusammenleben an einigen Schulen in seinem Bezirk schwieriger gemacht. Er berichtete, dass insbesondere Schüler, die arabische Medien konsumieren, öfter im Schulalltag auffällig würden.

Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (SPD)
Dass der Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästinensern an einigen Schulen nur mit äußerster Vorsicht besprochen wird, da ein großer Teil der muslimischen Schüler sehr israelfeindlich eingestellt ist, ist bekannt. In Neukölln gab seit dem terroristischen Hamas-Überfall am 07. Oktober diverse pro-palästinensische Demonstrationen, sehr oft mit Hetze gegen Israel und Juden.
Ein Vorfall an einem Gymnasium in Neukölln verdeutlicht die Brisanz der Situation: Ein 14-jähriger Schüler kam mit einer Palästina-Flagge und einem Palästinensertuch zur Schule. Als ein Lehrer ihn darauf ansprach und ihm das Tragen der politischen Symbole verbieten wollte, griff ein anderer Schüler ein und es kam zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Auch NIUS berichtete über den Fall.
Bürgermeister Hikel äußerte im rbb seine Zufriedenheit über den reaktivierten Wachschutz vor Neuköllner Schulen und betonte, wie wichtig es sei, dass der Unterricht störungsfrei und sicher stattfinden könne.
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Tanya Bekker
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