Wegen Neukandidatur: SPD-Genosse wirft SPD-Chefin Saskia Esken „Wortbruch“ vor
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Die Bundesvorsitzende der SPD ist schweren Vorwürfen aus der eigenen Partei ausgesetzt, weil sie entgegen ihrer Ankündigung nächstes Jahr erneut kandidiert.
2021 hatte sie angekündigt: „Ich kandidiere jetzt noch mal für den Bundestag. Das wäre dann die dritte Legislaturperiode, danach bin ich raus. Ich bin dann ja im Rentenalter.“ Damals sagte sie: Aus einer Tätigkeit als Abgeordnete solle „kein lebenslanger Beruf“ werden.
Kürzlich kam dann die Kehrtwende. Ihre erneute Kandidatur in ihrem Wahlkreis begründete sie dem Schwarzwälder Boten gegenüber, dass sie „für die Demokratie und gegen ihre Feinde“ eintreten wolle. Wen sie damit meint, liegt auf der Hand. Erst vor Kurzem rechtfertigte sie einen Göbbels-Vergleich mit der AfD.
Nun warf ihr SPD-Politiker Manfred Stehle vom Kreisverband Calw in der Faz „einen klaren Wortbruch“ vor.
„Damit beschädigt sie nicht nur ihre persönliche Glaubwürdigkeit, sondern schadet auch der SPD, für die sie als deren Co-Vorsitzende eine besondere Verantwortung trägt.“
Es gibt allerdings auch Zuspruch: „Sie ist sehr engagiert, sie ist eine sehr starke Stimme im Kreis, ich würde es begrüßen“, so SPD-Kreischefin Daniela Steinrode.
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