Bayer marschiert weiter: Muss „Meistertrainer“ Alonso am Ende die Bayern retten?
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Servus zusammen! Wer meine Kolumne verfolgt weiß, dass ich der Überzeugung bin, dass Thomas Tuchel und der FC Bayern nicht zusammenpassen. Die Frage ist dann aber zwangsläufig: Wer passt denn zu den Bayern?
Diese Frage wird Max Eberl beantworten müssen, wenn er demnächst auf der sportlichen Kommandobrücke an der Säbener Straße stehen wird. Dafür wünsche ich dir schon mal ein glückliches Händchen, lieber Max. Und ein Ratschlag von mir: Im Oberammergau betreiben nach meiner Kenntnis noch ein paar Herrgott-Schnitzer ihr ehrbares Handwerk. Vielleicht würden sie auf Anfrage auch einen Trainer schnitzen.

Heiß begehrt: Erfolgs-Trainer Xabi Alonso hat sich mit den aktuellen Erfolgen von Bayer04 ins Rampenlicht gecoacht. Neben Bayern München dürften auch seine weiteren Ex-Vereine Liverpool und Real Madrid Interesse an dem Spanier haben.
Der ehemalige Spieler des FC Bayern München, Xabi Alonso, wird womöglich mit viel Überzeugungskraft und noch mehr Geld zu einem Wechsel vom Rhein an die Isar überredet. Doch da ist auch noch ein Verein an der Anfield Road, der Interesse haben dürfte. Beim FC Liverpool brauchen sie einen Nachfolger für Jürgen Klopp. Dafür scheint Alonso wie geschnitzt. Mit den Reds wurde er 2005 Champions League Sieger, zusammen übrigens mit Didi Hamann im Mittelfeld. Auch in Madrid hat zwar Carlo Ancelotti seinen Vertrag bis 2026 verlängert – aber was heißt in diesen Zeiten schon Vertrag? Die werden scheinbar auch nur noch geschlossen, um gebrochen zu werden. Eine Unzahl an Anwaltskanzleien leben quasi davon.
Also, auch wenn sie in Leverkusen mit treuem Blick immer wieder betonen, dass sie fest an einen Verbleib von Alonso glauben, sind die Verantwortlichen in Leverkusen Realisten. Sie werden sicher einen Plan B haben – und den brauchen sie auch.
Für Leverkusen würden mit dem ersten Meistertitel der Bundesliga-Geschichte die Sorgen erst richtig losgehen. Aber daran denken sie natürlich nicht in der Bayer-Arena. Warum denn auch? Zuerst mal steht der Wunsch im Vordergrund. Stand heute – wie man heutzutage sagt – ist die Deutsche Meisterschaft für mich entschieden: natürlich Bayer – oder die mit einem N am Ende.
Herzlich,
Ihr Waldi Hartmann
Die neue Folge von „Waldis Dritte Halbzeit“ gibt es hier:
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Waldi Hartmann
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