Bespuckt, beleidigt, verfolgt: Antisemitische Attacke gegen 13-jährige Fußballer in Neukölln
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In Berlin ist es bei einem Fußball-Spiel von unter 14-Jährigen zu einer mutmaßlich antisemitischen Attacke gekommen. Wie Shlomo Afanasev, der Militärrabbiner der Bundeswehr, auf X berichtet, seien sein 13-jähriger Sohn und sein Team von TUS Makkabi Berlin beim gestrigen Spiel in Neukölln massiv angegriffen worden. „Leider wurde die Atmosphäre während des Spiels zunehmend aggressiv und feindselig“, heißt es im Bericht.
Und weiter: „Unsere Kinder wurden mehrfach beleidigt und sogar bespuckt – und das, ohne dass der Schiedsrichter eingriff oder überhaupt aufmerksam wurde.“ Nach dem Spiel soll die Situation weiter eskaliert sein. „Kinder und Erwachsene wurden verfolgt und lautstark beschimpft.“ Nach Informationen von NIUS sollen sich die Auseinandersetzungen am Buckower Damm beim Spiel zwischen TUS Makkabi Berlin und dem SV Stern Britz zugetragen haben.
Der Abend endete, so Afanasev, als sein Sohn „tief erschüttert“ nach Hause kam – und über WhatsApp von seinen Freunden erfuhrt, dass die Lage später noch bedrohlicher wurde. Auch die Polizei Berlin soll laut Afanasev vor Ort gewesen sein. Diese konnte den Vorfall am Freitagvormittag gegenüber NIUS nicht bestätigen. Ein Sprecher teilte mit, weder der entsprechende Abschnitt noch die Polizeileitstelle seien alarmiert worden.
Gestern war es zudem in Amsterdam im Rahmen des Fußballspiels Ajax Amsterdam gegen Maccabi Tel Aviv zu Jagdszenen und schwerer Gewalt gegen Fans des israelischen Vereins gekommen. Bilder in den sozialen Medien zeigen, wie junge Araber den Israelis auflaufern, diese treten, schlagen und durch Straßen zerren, aber auch öffentlich demütigen, indem sie sie zum Baden im Fluss oder Herausgeben des Personalausweises nötigen. Israel hat inzwischen Spezialkräfte in die Niederlande entsandt, um die Fans auszufliegen.
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