Blinde Sprinterin scheidet gegen biologischen Mann aus – und verpasst Paralympics 2024
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- Melani Bergés ist eine der besten blinden Sprinterinnen Spanien. Sie wurde Europameisterin und belegte bei den nationalen Meisterschaften den 2. Platz.
- Nun ist sie bei einem Weltcup in Paris von einem 49-jährigen biologischen Mann eliminiert worden.
- Die Konsequenz: Bergés wird nicht bei den Paralympics 2024 teilnehmen können.
Die blinde paralympische Athletin Melani Bergés hat es verpasst, sich für die Paralympics 2024 zu qualifizieren. Das berichtet das spanische Portal Ondacero. Sie verlor ihren Platz an die italienische Transgender-Athletin Valentina Petrillo.
Der Vorfall ereignete sich jüngst beim 200-Meter-Sprint beim Weltcup in Paris. Im Halbfinale belegte die blinde Spanierin Bergés den fünften Platz, was es ihr unmöglich machte, sich für das Finale zu qualifizieren und um einen Platz bei den Paralympischen Spielen 2024 zu kämpfen. Stattdessen zog Valentina Petrillo in das Finale ein: ein 49-jähriger biologischer Mann, der sich als trans identifiziert und Vater von zwei Kindern ist.
Auch Petrillo ist sehbehindert und die erste Transfrau, die an einem paralympischen Wettbewerb teilgenommen hat.

Die Transathletin Valentina Petrillo ist Vater von zwei Kindern.
Nach dem Rennen entflammte eine Diskussion über eine neue Kategorie für transsexuelle Sportler, da diese die übrigen Teilnehmerinnen im Wettbewerb benachteiligten.
Eine der Beschwerden kam von der paralympischen Triathletin Susana Rodríguez, die bei den letzten Spielen in Tokio eine Goldmedaille gewann. Sie äußerte sich auf Twitter: „Inklusion und Respekt für alle Menschen ohne Diskriminierung sind eine Sache, aber was wir hier erleben, ist, dass der Sport von Anfang an ungerecht ist. Meine Unterstützung gilt Melani und allen Frauen, denn dies betrifft uns alle.“

Die paralympische Triathletin Susana Rodríguez (r.) kritisierte den Vorfall.
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