Wetten, dass DAS die Abschlusstabelle der Bundesliga ist?
Ein Beitrag von
Endlich. Wieder. Bundesliga!
Den Anfang hat Bayern München gemacht, 4:0 in Bremen, Tabellenführer über Nacht. Ein Durchmarsch wird's nicht, meint unser Autor.
Wer steigt ab? Wer wird Meister? Welcher Trainer fliegt als erster? Ein Blick auf die Tabelle des 34. Spieltags. Kann ja alles anders kommen, aber so wird’s bestimmt vielleicht werden.

Am Ende der Saison Schale statt Pokal?
1. Platz: RB Leipzig. Ja. Leider, sage ich als RB-Skeptiker. Aber die Leipziger sind titelreif. Zwei Pokalsiege im Rücken, clevere Transfers, hungrige Spieler – für RB gibt’s die Schale, für Fußball-Romantiker nur den schalen Beigeschmack.
2. Platz: Borussia Dortmund. Dieses Mal vor den Bayern, weil Haller in der Hin- und Rückrunde trifft und Reus nicht mehr gesetzt ist. Für mehr reicht es nicht – zu viele Defensiv-Wackler, auf Strecke wenig Jetzt-Erst-Recht-Mentalität nach dem Titel-Trauma.

Harry Kane wird Torschützenkönig, sagt unser Autor.
3. Platz: Bayern München. Kane wird Torschützenkönig. Der Rest spielt FC Hollywood. Tuchel akzeptiert nicht, dass die Spieler nicht so ticken wie er. Kimmich akzeptiert nicht, dass er noch kein Kapitän ist. Und Neuer … kommt bestimmt auch noch mal wieder.
4. Platz: Bayer 04 Leverkusen. Granit Xhaka mit der Saison seines Lebens. Florian Wirtz auf dem Weg zur deutschen EM-Hoffnung. Leverkusen mit Anschluss ans Spitzen-Trio – für mehr reicht’s dieses Jahr noch nicht.
5. Platz: Eintracht Frankfurt. Wieder Europa-Euphorie in Frankfurt. Vor allem, weil Kolo Muani noch ein Jahr Gas gibt. Robin Koch spielt sich beim Bundesliga-Comeback in die EM-Startelf.
6. Platz: TSG 1899 Hoffenheim. Die letzten Jahre: mehr als durchwachsen. Jetzt mit zwei 15-Tore-Spielern (Weghorst, Kramaric) wieder international. Hoffenheim in diesem Jahr: hinten robust, vorne eiskalt.

Wout Weghorst (links) ist die Tor-Hoffnung von Hoffenheim.
7. Platz: SC Freiburg. Im Breisgau freuen sie sich auch über einen 7. Platz. Die drei G-Spieler (Günter, Ginter, Grifo) standen sonst für Gewinn-Garantie – haben aber alles raus geholt aus der Truppe. Da geht nicht mehr!
8. Platz: VfB Stuttgart. Überraschend wenig mit dem Abstieg zu tun. Endo weg, Guirassy fest integriert – hinten raus marschieren die Schwaben noch in die obere Tabellenhälfte! Und wer weiß, wie sehr die Bayern sich ärgern, Keeper Nübel gehen zu lassen …
9. Platz: FSV Mainz. Ganz ganz viele fiese 1:0 Siege. Mainz dieses Jahr ohne Spaßfußball, dafür mit viel Geduld. Der Bruchweg wird kein Selbstläufer für die Spitzenteams.
10. Platz: VfL Wolfsburg. Wundertüte. Mit überraschenden Siegen und peinlichen Pleiten. Am Ende die Mannschaft mit den meisten Spielern, bei denen sich die Auswärtsfans fragen, ob der schon immer so rumgeholzt hat.

Köln-Trainer Steffen Baumgart wird von seinem Top-Stürmer enttäuscht, sagt unser Autor voraus.
11. Platz: 1. FC Köln. Klassische Effzeh-Saison: Wie für alle Trainer vor ihm gilt auch für Steffen Baumgart: Davie Selke wird ihn enttäuschen. Adrenalin-Ansprachen reichen nicht für einen einstelligen Tabellenplatz, aber für viel Gesprächsstoff nach dem Spiel.
12. Platz: Borussia Mönchengladbach. Der Umbruch gelingt nicht. Stindl weg, Thuram weg, Hofmann weg, Bensebaini weg – viel Potential geholt, aber das braucht seine Zeit. Mal schauen, ob Coach Gerardo Seoane sie bekommt.
13. Platz: 1. FC Union Berlin. Bleiben sympathisch, aber nicht erfolgreich. Champions League im Olympiastadion – eine Nummer zu groß. Union wird verkrampfen, weil die ganze Liga mittlerweile weiß, wie geduldig man gegen müde Krieger spielen muss.
14. Platz: VfL Bochum. Graue Maus, bleibt im Oberhaus! Den Kern der Truppe beisammen gehalten, weiter jeden Punkt wie einen Sieg feiern – Bochum muss lange zittern, schafft es aber, weil jeder im Verein weiß: Bundesliga ist auch im 3. Jahr keine Selbstverständlichkeit.

Beim VfL Bochum wird jeder Punkt wie ein Sieg gefeiert.
15. Platz: Werder Bremen. Ole Werner wird das Herbstlaub nicht mehr in die Weser fallen sehen und ist der erste Trainer, der seinen Stuhl räumen muss. Am Ende reicht es für Werder, weil Füllkrug und Ducksch auch weiter liefern. Keiner weiß warum.
16. Platz: SV Darmstadt 98. Immerhin Relegation. Eine Mannschaft ohne Top-Spieler, gegen die dann sogar der HSV in der Relegation eine Chance hätte. Von den Darmstadt-Jungs wird in der nächsten Saison keiner mehr Bundesliga spielen.
17. Platz: FC Augsburg. In Augsburg werden sie die Abwärtsspirale erst realisieren, wenn es zu spät ist. Demirovic alleine wird das Team nicht retten können. Nach mehr als zehn Jahren heißt es jetzt: Tschüss, Bundesliga!
18. Platz: 1. FC Heidenheim. Frank Schmidt wird jede Pressekonferenz für sich entscheiden, seine Spieler dagegen sehen kein Land. Geld schießt keine Tore. Kein Geld aber auch nicht. Was bleibt: Der El Kautzico gegen Freiburg (Schmidt vs. Streich). 34. Spieltage genießen, liebe Heidenheimer, und dann wieder angreifen!
Mehr NIUS:
Tunesien wechselt Trainer bei Fußball-WM aus
Nur 0:0: Kap Verde schockt Spanien bei Yamal-Comeback
Sieben-Tore-Traumstart: Deutschland gewinnt erstes WM-Spiel gegen Curaçao deutlich
Üppige Frauenkörper und Hunderte mit deutschem Nachnamen: 7 spannende Fakten zu unserem ersten WM-Gegner Curaçao
WM-Fehlstart für die Türkei: 0:2 gegen Australien
Südkorea und Mexiko jubeln – Proteste überschatten WM-Auftakt
WM-Aus vor dem Start: US-Behörden verweigern somalischem Schiedsrichter die Einreise
Nach Schlacht gegen Italiener Cobolli: Alexander Zverev holt seinen ersten Grand Slam!
Mehr NIUS:
Üppige Frauenkörper und Hunderte mit deutschem Nachnamen: 7 spannende Fakten zu unserem ersten WM-Gegner Curaçao
WM-Fehlstart für die Türkei: 0:2 gegen Australien
Südkorea und Mexiko jubeln – Proteste überschatten WM-Auftakt
WM-Aus vor dem Start: US-Behörden verweigern somalischem Schiedsrichter die Einreise
Nach Schlacht gegen Italiener Cobolli: Alexander Zverev holt seinen ersten Grand Slam!
Sie glauben an Jesus und nicht an den Regenbogen: Wie christliche Spieler den Profi-Fußball aufmischen
Rudi Völler will Fußball ohne Politik: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen”
Dank Harry Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale mit 3:0
Willi Haentjes
Artikel teilen
Kommentare