Khelif gegen Weltmeisterin! Box-Gold der Frauen für einen Mann? Am Freitagabend kann es soweit sein
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Es kam, wie es kommen musste: Der algerische Boxer Imane Khelif (25) hat sich ins olympische Frauen-Finale geprügelt. Drei Kontrahentinnen hat er auf dem Weg dorthin ausgeschaltet: Angela Carini (25, Italien) gab im Achtelfinale nach 46 Sekunden auf, Luca Hamori (23) aus Ungarn war im Viertelfinale chancenlos, die Thailänderin Janjaem Suwannapheng (23) stand im Halbfinale kurz vor einem K.O.
Nun darf der Nordafrikaner um Gold kämpfen, Silber ist dem Skandal-Boxer schon sicher. Seine Gegnerin am Freitag (22.51 Uhr) ist die amtierende Weltmeisterin aus China, die 32-jährige Liu Yang. Sie ist die letzte Athletin, die das IOC in Paris gegen Khelif in den Ring steigen lässt.

Die Chinesin Liu Yang (l.) ist amtierende Box-Weltmeisterin.
Der wahre Verlierer steht längst fest
Egal, wie das Duell ausgeht – der wahre Verlierer steht längst fest: der Frauensport! Die unfassbare Zulassung von Männern im Frauenwettbewerb durch das IOC ist ein klares Zeichen an alle Mädchen der Welt: Lasst es, begrabt eure Träume – es wird immer einen Mann geben, der euch die Medaille klaut.

Khelifs erstes Opfer bei Olympia in Paris: Angela Carini
Bitter: Das Internationale Olympische Komitee verschließt für ein paar woke Schulterklopfer beide Augen vor den Fakten. Die sehen so aus: Khelif wurde 2023 bei der Box-Weltmeisterschaft kurz vor dem Finale vom Internationalen Boxverband IBA ausgeschlossen. Offiziell, weil er die Zulassungskriterien nicht erfüllt hatte. Laut IBA-Präsident Umar Kremlev (41) hätten Tests bewiesen, dass Khelif „XY-Chromosomen“ hätte: „Imane Khelif legte gegen die Entscheidung zunächst Berufung beim CAS ein, zog diese jedoch im Laufe des Verfahrens zurück, wodurch die Entscheidung der IBA rechtskräftig wurde.“

Pressekonferenz der IBA in Paris
Dr. Ioannis Filippatos, Mediziner und Präsident des europäischen Boxverbands, stellte das vor Khelifs Halbfinale bei Olympia klar, dass der Algerier laut Bluttest-Ergebnissen ein Mann ist. Khelif sei ein guter Boxer, aber er halte es für seinen Job als Arzt, Frauen zu schützen.

Khelifs zweites Opfer bei Olympia in Paris: Luca Hamori
Dass Khelifs Geburtsurkunde, wie von NIUS enthüllt, erst im September 2018 – pünktlich zu Beginn der so hochumstrittenen Box-Karriere – ausgestellt wurde, ist dem superinklusiven IOC offenbar auch egal. Genau wie das Foto, das Khelif mit Hodenschutz beim Training zeigt. Oder die haushohe Überlegenheit Khelifs. Dass Khelif innerhalb von drei Jahren sechs Kilo Muskelmasse aufgebaut hat und nun in der höheren Gewichtsklasse boxt, findet auch niemand merkwürdig.
Zur Erinnerung: Weil Männer einen höheren Testosteronspiegel haben, können sie drei Mal so viel Muskelmasse im selben Trainingszeitrum aufbauen. Ein enormer Wettbewerbsvorteil ...

IOC-Präsident Thomas Bach
Alles offenbar egal, Frauen-Verprügeln ist bei Olympia legal – offizielle IOC-Begründung: „Geschlecht und Alter der Athleten richten sich wie bei früheren olympischen Boxwettbewerben nach ihrem Reisepass.“
IOC-Präsident Thomas Bach (70) bezeichnet Kritik an der Entscheidung als „Hatespeech, Aggression und Beschimpfungen“. Wer Khelifs „Weiblichkeit“ anzweifelt, ist demnach auf der „russischen Seite“. Laut Funktionär Bach habe der vom Russen Umar Kremlew geführte Boxverband IBA schon vor den Spielen eine „Diffamierungskampagne“ gegen Frankreich, Olympia und das IOC gestartet, mit Kommentaren, die der IOC-Präsident „nicht wiederholen will.“ Dazu muss man wissen, dass das IOC den Boxverband IBA unter anderem wegen der Partnerschaft mit Gazprom sowie umstrittener Wahlen nicht mehr anerkennt und das Boxturnier zum zweiten Mal hintereinander selbst organisiert.

Khelifs drittes Opfer bei Olympia in Paris: Janjaem Suwannapheng
Transfeindlichkeit, Rassismusvorwurf, Weltverschwörung
Wer sich bei der Russland-Verschwörungstheorie nicht angesprochen fühlt, darf sich als transfeindlich beschimpfen lassen. Und das, obwohl gleichzeitig immer wieder betont wird, dass es bei Khelif nicht um das Trans-Thema (Bach: „Hier handelt es sich nicht um einen Transgender-Fall.“) gehen soll.
Wen das nicht zum Schweigen bringt, ist plötzlich Rassist. Associated Press (AP), die größte Nachrichtenagentur der Welt, titelte: „Für farbige Sportlerinnen ist die Überprüfung von Geschlechterregeln und Identität Teil eines langen Trends“.

Khelif ist für das IOC ein Mann.
Doch es gibt eine noch schlimmere Attacke auf die Vernunft: Yassine Arab, Direktor des Algerischen Olympischen Komitees, geht noch weiter. Seine bizarre Behauptung: „Die zionistische Lobby will Imanes Geist brechen.“ Und weiter: „Sie wollen nicht, dass ein muslimisches oder arabisches Mädchen im Frauenboxen aufsteigt.“
Man kann der chinesischen Boxerin nur alles Gute fürs Finale wünschen ...
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Geburtsurkunde von Skandal-Boxer Imane Khelif wurde erst 2018 ausgestellt!
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Redaktion
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