Pass-Panne in Peking: Messi für zwei Stunden am Flughafen geblockt
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Es ist einer der wenigen Momente in seinem Leben, in denen ihm ein Fremder sagte: Falscher Pass, Lionel Messi!
Der Jahrhundert-Fußballer reiste am Wochenende nach Peking, wo er mit der argentinischen Nationalmannschaft am Donnerstag ein Freunschaftsspiel gegen China bestreitet. Messi ist seit Jahren äußerst beliebt in China, war schon sieben Mal im Land, wurde am Flughafen frenetisch begrüßt. Zumindest von den Fans. Die Sicherheitskräfte waren alles andere als begeistert …
Als der Argentinier bei der Einreise seinen spanischen Reisepass zückte, reagierten die Grenzbeamten irritiert, wie ein Video zeigt, das im Netz kursiert. Die Sicherheitskräfte stoppten ihn, unterhielten sich über den Pass, einen argentinischen Pass konnte der Fußballer nicht vorweisen.
Laut chinesischen Medien habe Messi nicht verstanden, was das Problem sei – schließlich könne er mit dem spanischen Pass auch nach Taiwan reisen. „Ist Taiwan nicht China?“, soll der siebenmalige Weltfußballer gefragt haben. Taiwan mit China gleichsetzen kann als Provokation bei der Einreise gewertet werden. Die Chinesen betrachten Taiwan als Teil ihrer Volksrepublik, drohen regelmäßig mit der Eroberung. Taiwan dagegen sieht sich als unabhängiger Staat mit eigenständiger Regierung.

Nach knapp zwei Stunden wurde Messi, der in der vergangenen Woche seinen Wechsel von Paris Saint-Germain in die USA zu Inter Miami verkündete, dann schließlich doch ins Land gelassen.
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