Mehrheit widerspricht Merz: 67 Prozent der Bürger sehen Migrationsproblem nicht gelöst
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist überzeugt, dass seine Regierung in der Migrationspolitik große Fortschritte erzielt hat. „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Zahlen sind so klar und so deutlich zurückgegangen, dass man davon sprechen kann, dass wir große Teile des Problems jetzt gelöst haben“, sagte Merz zuletzt am Rande der Fraktionsklausur in Berlin. Eine exklusive INSA-Umfrage für NIUS zeigt jedoch: Die Bevölkerung teilt diese Einschätzung mehrheitlich nicht.
Auf die Frage, ob das Migrationsproblem durch die schwarz-rote Bundesregierung „in weiten Teilen gelöst worden“ sei, antworten 67 Prozent der Befragten mit „(eher) nein“. Lediglich 16 Prozent stimmen der Aussage zu. 12 Prozent sind unentschlossen, 5 Prozent machten keine Angabe.

Sogar Union-Wähler widersprechen
Besonders deutlich wird diese Skepsis beim Blick auf die Parteianhänger. Selbst unter den Wählern der Union glaubt nur eine Minderheit, dass das Problem gelöst sei: 29 Prozent antworten hier mit „(eher) ja“, während 55 Prozent widersprechen. Noch klarer fällt die Ablehnung bei Anhängern anderer Parteien aus. Unter AfD-Wählern sagen 84 Prozent, dass das Problem nicht gelöst sei. Auch bei SPD (66 Prozent), Grünen (65 Prozent) und Linken (61 Prozent) überwiegt diese Einschätzung deutlich. Besonders stark ist die Ablehnung zudem bei BSW-Anhängern (86 Prozent) sowie bei FDP-Wählern (79 Prozent).

Die Daten basieren auf einer Online-Befragung von INSA, durchgeführt am 29. und 30. April 2026. Insgesamt nahmen 1.004 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren teil.
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