Schauen Sie mal, wie lange Sie nur für den Sozialstaat arbeiten müssen
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Der Streit um das Bürgergeld spaltet die Regierung. Während CSU-Chef Söder den ukrainischen Flüchtlingen das Bürgergeld verwehren möchte, geht manchen der Schritt nicht weit genug. Aus der SPD kommt hingegen Kritik – sie fürchtet einen Sparkurs auf Kosten der sozial Schwachen.
Doch wie lange arbeitet der Durchschnittsdeutsche für den üppigen Sozialstaat? NIUS präsentiert die Zahlen greifbar in einer Grafik. Ein Normalverdiener in Deutschland hat einen Bruttolohn von rund 45.000 Euro und hat eine Steuerlast von rund 1000 Euro im Monat. Teilt man die Kosten für die jeweiligen Posten im Haushalt unter den 45 Millionen Erwerbstätigen auf, erhält man folgende Arbeitszeiten:

Der Rentenzuschuss beansprucht mit Abstand den größten Anteil und entspricht rund 11 Arbeitswochen. Für das Bürgergeld kommen weitere 5 Wochen hinzu. Die Zinszahlungen auf die Staatsschulden lassen sich mit etwa 3 Wochen veranschlagen. Asyl- und Migrationskosten sowie die allgemeine Verwaltung des Sozialstaats schlagen jeweils mit gut 2,5 Wochen zu Buche. Der Bundeszuschuss an die Krankenkassen macht rund 1,5 Wochen aus, während sowohl die Entwicklungshilfe als auch die Unterstützung der Ukraine jeweils etwa eine Woche erfordern. Schließlich fällt das ins Ausland gezahlte Kindergeld mit lediglich drei Stunden ins Gewicht.
Bei NIUS Live sprachen Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart und NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt über den ausufernden Sozialstaat und gingen gemeinsam die Grafik durch. Moderiert wurde die Sendung von Alexander Kissler.
Die ganze Sendung finden Sie hier:
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