Statistisches Bundesamt: Gastronomie geht es schlechter als vor Corona
Ein Beitrag von
- Die Umsätze im deutschen Gastgewerbe sind im Februar 2024 real um 14 Prozent niedriger als im Februar 2019, vor der Pandemie.
- Besonders betroffen sind die Hotels mit einem Umsatzrückgang von 9,5 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Niveau.
- Die Rückkehr des regulären Mehrwertsteuersatzes von 19 Prozent für Speisen seit Januar 2024 hat zusätzliche Belastungen für die Gastronomie verursacht.
Das deutsche Gastgewerbe hat die dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht überwunden. Die aktuellen Umsatzzahlen, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt, verdeutlichen eine signifikante Diskrepanz zum Geschäftsaufkommen vor der Krise. Besonders die Hotelbranche leidet unter anhaltenden Umsatzeinbußen. Branchenbeobachter rechnen im laufenden Jahr daher mit mehr Pleiten in der Gastronomie.
Steigende Kosten und leere Tische
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent zu Beginn des Jahres 2024 hat die Kosten für Endverbraucher spürbar erhöht. Viele Gastronomiebetriebe haben diese Erhöhung direkt an die Gäste weitergegeben, was zu einem spürbaren Rückgang der Besucherzahlen geführt hat. Dies ist besonders kritisch, da die Branche bereits mit den langfristigen Folgen der Pandemie kämpft.

München, März 2024: Ein Restaurant mit leeren Tischen im Außenbereich. Essen gehen ist für viele zum Luxus geworden.
Dies ist ein unmittelbarer Bruch mit den Versprechen von Olaf Scholz (SPD). Im Wahlkampf prahlte er in Bezug auf die 7-Prozent-Steuer im Restaurant mit folgenden Worten: „Das schaffen wir nie wieder ab, das ist etwas, was für die Gastronomie auch gelten soll, darauf können Sie sich verlassen“.
Bei den Beherbergungsbetrieben fielen die Einnahmen im Februar im Vergleich zum Januar 2024 real um 1,6 Prozent. Gegenüber Februar 2023 sank der Umsatz um 0,9 Prozent. Verglichen mit dem Vor-Corona-Niveau verzeichneten Hotels, Pensionen und Co. ein Minus von 9,5 Prozent.
In der Gastronomie stieg der Umsatz real um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat Januar und sank um 1,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Februar 2019 waren die Erlöse aber noch um 15,7 Prozent niedriger.
Hier sehen Sie die Scholz-Lüge im Video-Beweis:
Mehr NIUS:
Sonntagsfrage: 20-30-Kipppunkt nur noch einen Prozentpunkt entfernt!
INSA-Umfrage: Mehrheit will Politiker-Beleidigungsparagraf abschaffen
Forsa-Umfrage: Union verliert, FDP erreicht wieder die Fünf-Prozent-Marke
Umfrage Abgeordnetenhauswahl in Berlin: CDU nur noch knapp vor AfD
Sachsen-Anhalt: AfD dominiert fast alle Altersgruppen – nur bei den über 70-Jährigen liegt die CDU vorn
Deutschlandtrend der ARD: AfD vor CDU/CSU
Bayern zählt 2025 mehr als doppelt so viele linke wie rechte Judenhass-Fälle
RKI: Drei Viertel der Tuberkulosefälle betreffen im Ausland Geborene
Mehr NIUS:
Umfrage Abgeordnetenhauswahl in Berlin: CDU nur noch knapp vor AfD
Sachsen-Anhalt: AfD dominiert fast alle Altersgruppen – nur bei den über 70-Jährigen liegt die CDU vorn
Deutschlandtrend der ARD: AfD vor CDU/CSU
Bayern zählt 2025 mehr als doppelt so viele linke wie rechte Judenhass-Fälle
RKI: Drei Viertel der Tuberkulosefälle betreffen im Ausland Geborene
Mehrheit widerspricht Merz: 67 Prozent der Bürger sehen Migrationsproblem nicht gelöst
64 Prozent der Deutschen sagen: Merz wird häufiger kritisiert als frühere Kanzler
Umfrage: AfD dominiert bei links-konservativen Beschäftigten und Arbeitssuchenden
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare