„Ich biete immer das Gespräch an – aber es findet fast nie statt“ – Helena Gebhard | Inside NIUS mit Julius
In dieser Ausgabe von Inside NIUS sitzt Helena Gebhard selbst auf dem Platz der Interviewten. Julius Böhm spricht mit ihr über ihren Weg zu NIUS, den Aufbau der Social-Media-Kanäle und darüber, warum journalistische Skepsis für sie zentral ist.
Jetzt das ganze Video anschauen:
Vom Marketing in den Journalismus
Helena erzählt, wie sie ursprünglich aus dem Marketing kam, bei NIUS in den frühen Anfangstagen einstieg und maßgeblich den Social-Media-Bereich aufgebaut hat. Heute verantwortet sie nicht nur die Strategie und Distribution, sondern koordiniert auch Reporter.
Ein prägendes Erlebnis war ihre erste eigene Reportage am Gardasee. Während viele Medien von einem „austrocknenden See“ berichteten, fuhr Helena selbst hin, sprach mit Menschen vor Ort und machte sich ein eigenes Bild. Für sie ist genau das der Kern von Journalismus: hinfahren, prüfen, vergleichen – statt Narrative ungefragt zu übernehmen.
Dialog ist wichtiger als Zustimmung
Im Gespräch geht es außerdem um ihre politische Prägung, die Corona-Zeit als Wendepunkt und ihren bewussten Weg zu NIUS. Helena beschreibt, wie wichtig Social Media für die Reichweite und Entwicklung der Marke ist und wie viel Zuspruch, aber auch Zuschreibungen und Kritik damit einhergehen.
Sehr offen spricht sie über persönliche Zweifel in der Anfangszeit, den Umgang mit öffentlicher Kritik und warum sie heute bewusst dazu steht, wo sie arbeitet. Für Helena ist klar: Dialog ist wichtiger als Zustimmung und Journalismus lebt davon, Widerspruch auszuhalten und Gespräche anzubieten, auch wenn sie nicht erwidert werden.
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Helena Gebhard
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