Manche mögen‘s woke: Triggerwarnung für harmlosen Filmklassiker
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Es ist einer der beliebtesten Familienfilme aller Zeiten: „Manche mögen’s heiß“. Die Komödie aus dem Jahr 1959 mit Marilyn Monroe, Jack Lemmon und Tony Curtis ist eine harmlose Kostümklamotte – für manche aber offenbar nicht harmlos genug: Das „British Board of Film Classification“ hat den Streifen jetzt neu bewertet: Wegen seiner Auto-Verfolgungsjagden und Unfallszenen sowie Flirts und sexuellen Anspielungen sei er nicht mehr uneingeschränkt für jedes Publikum zu empfehlen.

Der Filmklassiker mit Hollywoodstar Marilyn Monroe soll plötzlich Trigger-Szenen enthalten.
Der Film, der für sechs Oscars nominiert war und einen bekam, wurde zum letzten Mal 2007 von der Filmprüfbehörde bewertet. In dem Billy-Wilder-Werk fliehen zwei Musiker Ende der 1920er-Jahre als Frauen verkleidet in einer Damenkapelle vor der Mafia. Der Schwarzweißfilm ist eine Persiflage auf Gangsterfilme. Entsprechend gibt’s neuerdings auch die Warnung vor einer Szene, in der die Protagonisten mit einer Waffe bedroht werden. Frauenkörper seien auch zu sehen.

Der Film von Billy Wilder gilt als harmlose Schwarzweiß-Klamotte
Content-Notes oder Triggerwarnungen sind nirgendwo gesetzlich verankert, anders als der Jugendschutz. Sie dürfen aber im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung in Büchern, Filmen, Serien und Podcasts eingesetzt werden. Schon länger gibt es Kritik an den Warnungen: Sie begünstigten Vermeidungsverhalten und bewirkten oft den gegenteiligen Effekt. Das „American Film Institute“ listet den Film als beste amerikanische Komödie aller Zeiten.
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