„I am ready for Shitstorm“: Mario Barth feiert Fitness-Guru Christian Wolf und sorgt für Empörung
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Es ist die Promi-Posse des Sommers und könnte die überspitzte Überschrift tragen: „Bundesboomer feiert Proteinprolet und wird dafür gegrillt“.
Nochmal auf Anfang: Comedian Mario Barth bringt sich gerade in Form. Der 53-Jährige hat ein gut trainiertes Mundwerk – jetzt soll auch der Body nachziehen: mit Diät, Kampf- und Kraftsport. Doch der Fitnessguru des Comedians ist heftig umstritten: Es ist Influencer Christian Wolf, Spitzname „Maschine“, Gründer von „More Nutrition“.
Aber, weil es 2026 in Deutschland nicht mehr möglich ist, einfach einen Trainer zu erwähnen, der beim Erreichen der eigenen Ziele hilft und inspiriert, muss sofort die ganze Biografie des Benannten durchforstet werden: Hat Wolf seinen 1,8 Millionen Followern nicht seine Nahrungsergänzungsmittel zu saftigen Preisen angepriesen, sogar Trinkbecher für 130 Euro verkauft? Hat er nicht mal gesagt, er wolle einer Kritikerin „ins Gesicht treten“? Hat er nicht ein Kind mit einer ehemaligen GNTM-Kandidatin? Lebt er nicht im Steuerparadies Zypern?

Christian Wolf ist Fitness-Influencer, Unternehmer und Buchautor: Mit seinem Buch „Der Protein Fasten Trick“ hat er es auf die Spiegel Bestseller-Liste geschafft.
Mario und der Mob
Alles ja! Dennoch ist Christian Wolf (30) ein extrem erfolgreicher Geschäftsmann, der auch damit und davon lebt, dass sich gefühlt halb Deutschland an ihm abarbeitet. Auch über Mario Barth klatscht immer wieder eine Empörungswelle zusammen, und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich der Mob auf einen stürzt, der keiner Randgruppe angehört und aussieht wie der Hobbygriller im Nachbargarten. Barth zeigt in seinem RTL-Format „Mario Barth deckt auf“ Steuerverschwendung, zoffte sich in Coronazeiten schon mal mit einem Bahnmitarbeiter, der mit ihm übers Maskentragen diskutieren wollte – und ließ sich dann aus dem ICE werfen.

Macht was er will und wird dafür gefeiert: Comedian Mario Barth (53).
„I am ready for Shitstorm“
Weil er mit 53 offenbar etwas für seinen Körper tun will, schuftet Mario jetzt in der Muckibude und hält sich an die Tipps des Fitness-Gurus, die offenbar funktionieren: Auf Instagram zeigt sich der Hallenfüller in Bestform – und schießt gegen Hater zurück: Zwar sei es „voll erlaubt“, Christian Wolf „doof“ zu finden, so Barth. Aber sich aufzuregen, weil der erwähnt worden sei, finde er „komisch“. Ihm deshalb zu entfolgen, findet Barth sogar „mega krank“.
Barth stellt für seine Million Follower klar, dass er sich vom linken Zeitgeist nicht einschüchtern lässt: „1. Ich fahre einen Verbrennermotor und kein E-Auto. 2. Ich esse Fleisch und Fisch. 3. Ich habe mich für das Lebensmodell mit einer Frau entschieden und 4. Ich fliege auch in den Urlaub. Puh, jetzt ist es raus. Alle, die jetzt enttäuscht sind, Entschuldigung.“
Und Barth fügt hinzu: „I am ready for Shitstorm“.
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