2024 wird das teuerste Wertlos-Strom-Jahr aller Zeiten!
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Wenn es für ein vielfach vorhandenes Angebot keine Nachfrage gibt, fällt der Preis eines Produktes auf 0. Erste Vorlesung Betriebswirtschaftslehre.
Bei Strom ist das noch etwas komplizierter: Weil Strom immer genau dann verbraucht werden muss, wenn er gerade hergestellt wird und die Stromnetze in Deutschland nur eine gewisse Kapazität haben (und Überlastungen für Stromausfälle sorgen könnten), kann der Preis für Strom sogar ins Negative fallen – quasi als Gebühr dafür, dass andere Nationen den überschüssigen, die Netzstabilität gefährdenden Strom abnehmen.
Und das kommt in Deutschland wegen des Ausbaus von Wind- und Sonnenenergie und sonnigen, windigen Nachmittagen, an denen Strom im Überfluss vorhanden ist, immer häufiger vor. Allein bis Mitte September gab es 399 Stunden, in denen Strom in Deutschland so wenig gebraucht worden ist, dass er 0 Euro wert war oder gar negativ bepreist wurde. Schon jetzt ein deutlicher Rekord (zum Vergleich: 2023 waren es 301 Stunden im gesamten Jahr).
Deshalb wird das Jahr 2024 als das teuerste Wertlos-Strom-Jahr aller Zeiten in die Geschichte eingehen!

Wirtschaftsminister Robert Habeck wird wohl noch mehr Geld für Wertlos-Strom auftreiben müssen.
Zu den angekündigten 10,6 Milliarden gesellen sich zusätzlich mindestens 8,8 Milliarden Euro
Mindestens 20 Milliarden Euro an Steuergeld wird die Ampel-Regierung an die Netzbetreiber überweisen müssen, um die sogenannten EEG-Kosten auszugleichen. Besitzer von Solarpanels und Windkraftanlagen bekommen als Kaufanreiz nämlich einen festgesetzten Abnahmepreis pro Kilowattstunde Strom, die sie ins Netz einspeisen. Vollkommen egal, ob dieser Strom gerade gebraucht wird oder etwas wert ist.
10,6 Milliarden Euro hatten die Netzbetreiber ursprünglich für das Jahr 2024 eingeplant. Bereits Anfang des Jahres ist ein Mehrbedarf von bis zu 7,8 Milliarden Euro angemeldet worden, die Bundesregierung wollte schließlich 8,8 Milliarden Euro zusätzlich, um das EEG-Konto auszugleichen und den ganzen Wertlos-Strom zu bezahlen.
Offen ist, ob diese dann 19,4 Milliarden Euro tatsächlich reichen werden, was zahlreiche Experten anzweifeln – oder ob noch mehr Wertlos-Strom ein noch größeres Loch in die Staatskasse reißen wird. Eine entsprechende NIUS-Anfrage ließ das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Robert Habeck unbeantwortet. Auch zu dem Fakt, dass Strom in Deutschland immer häufiger wertlos oder gar negativ bepreist ist, wollte das BMWK nichts sagen.
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