Atomausstieg: Mehrheit findet ihn falsch
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Rund jeder Zweite in Deutschland findet den Atomausstieg vor drei Jahren falsch. 53 Prozent lehnen die Abschaltung der letzten Meiler in einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov und des Sinus-Instituts ab, fast jeder Dritte (32 Prozent) bezeichnete den Ausstieg sogar als „voll und ganz falsch“.
Deutschland war Mitte April 2023 aus der Nutzung der Kernenergie ausgestiegen. Die letzten drei Meiler wurden endgültig abgeschaltet, zuletzt wurde im Oktober 2025 das Atomkraftwerk Gundremmingen gesprengt.
Davor hatte die Bundesregierung wegen der Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine entschieden, die Meiler noch für ein paar Monate länger laufen zu lassen.
Ursprünglich sollte der Atomausstieg bereits zum 31. Dezember 2022 vollzogen sein. Den schrittweisen Ausstieg hatte 2011 die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima beschlossen.
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