Baukrise in Deutschland: Explodieren jetzt die Mietpreise?
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Seit zwei Jahren befindet sich die Anzahl der Baugenehmigungen in Deutschland im freien Fall. Während sich durch die ungebremste und ungesteuerte Zuwanderung der Druck auf den Wohnungsmarkt immer weiter erhöht und bereits über 700.000 Wohnungen fehlen, verschlimmert sich die Baukrise immer mehr.
Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Zahl der Baugenehmigungen nun über 35 Prozent unter dem Wert von vor zwei Jahren liegt. Blickt man nur auf die Einfamilienhäuser, dann sieht es noch dramatischer aus.

Viele fragen sich nun: Explodieren jetzt die Mietpreise?
Hohe Nachfrage, wenig Angebot: immer mehr Druck auf den Mietmarkt
In Folge der gestiegenen Baukosten (seit 2012: +75 Prozent), der höheren Bauzinsen (Anstieg seit 2022: Von 1 Prozent auf 3 bis 4,5 Prozent), der wirtschaftlichen Krise in Deutschland, immer mehr bürokratischen Vorschriften und Umweltauflagen sowie der Einschränkung der Immobilieneigentumsrechte, strömen natürlich immer mehr Menschen auf den Mietmarkt, die eigentlich den Traum der eigenen vier Wände haben.

Neubauten in einer Neubausiedlung in Glessen. Die deutsche Bauindustrie leidet unter Problemen. Inflation und steigende Zinsen setzen dem Sektor, insbesondere dem Neubaubereich, zu.
Trotz der bereits in den Vorjahren gestiegenen Mieten ist das Anmieten von Wohnungen und Häusern derzeit deutlich attraktiver als das Kaufen oder Bauen einer Immobilie. Zusätzlich erhöht die ungebremste und ungesteuerte Zuwanderung nach Deutschland den Druck auf die Mietpreise.
In den kommenden Jahren dürften – zur Verschärfung der Situation – deutlich weniger Wohnungen fertiggestellt werden, als von der Bundesregierung als Ziel ausgegeben wurde. Eigentlich wollte die Ampel-Regierung erreichen, dass pro Jahr 400.000 Wohnungen gebaut werden. Das ifo-Institut geht davon aus, dass dieses Jahr jedoch nur 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden: 44 Prozent weniger als angestrebt.
Zurzeit übersteigt bereits die Nachfrage nach Wohnungen das Angebot bei weitem. Jeder mit etwas wirtschaftlichem Sachverstand weiß, dass es bei steigender Nachfrage und gleichzeitig einem sinkenden Angebot nur eine Richtung für die Preisentwicklung gibt: nach oben!
Keine Rettung in Sicht durch „Mietpreisbremsen“ oder „Mietenstopp“
Linke Parteien setzen auf die klassischen sozialistischen Rezepte der Preissteuerung durch den Staat. Höhere Mieten sollen einfach verboten werden.
Solche Maßnahmen verschlimmern das Problem allerdings noch zusätzlich. Wenn keine Rendite für eine Immobilieninvestition erwartbar ist, warum sollten dann Investoren Wohnungen und Häuser bauen? Das Angebot würde – wie bereits jetzt schon – weiter verknappt.
Eine soziale Politik für geringere Mietpreise bestände aus einem Abbau von Bürokratie und Bauvorschriften. Die um 75 Prozent gestiegenen Baukosten tragen nicht unwesentlich dazu bei, dass die Mietpreise steigen.
Die Anreize für Investoren zum Bau von Wohnungen in Deutschland sind so schlecht wie seit langem nicht mehr. Das zeigen die drastisch gefallenen Baugenehmigungen eindeutig auf. Jede weitere Diskussion über die Einschränkung von Eigentumsrechten von (möglichen) Immobilienbesitzern wird das Problem weiter verschärfen.
Dazu ist zu erwarten, dass Vermieter Instandhaltungsinvestitionen aufschieben oder unterlassen. Je mehr die Eigentumsrechte von Vermietern eingeschränkt werden, desto weniger wird gebaut oder renoviert werden.
Außerdem dürfte jeder weiterer Eingriff in die Eigentumsrechte – wie etwa das Gebäudeenergiegesetz (auch bekannt als Habecks Heiz-Hammer) – die Verunsicherung weiter erhöhen. Wenn Investoren aber etwas mögen, dann ist es Sicherheit.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne)
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Mieten dürften weiter steigen
Im Ergebnis wird man davon ausgehen müssen: Die Mieten werden weiter steigen. Man kann nur hoffen, dass die Politik die Situation nicht weiter verschlimmert. Eine Eindämmung der illegalen Migration nach Deutschland und bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sind dringend erforderlich, damit Mieter nicht unter immer höheren Preisen leiden müssen.
Sollten die Eingriffe in die Eigentumsrechte von (möglichen) Immobilieneigentümern weitergehen, dann dürfte sich nicht nur der Mangel an Wohnungen ausweiten, sondern der Bestand würde immer maroder werden, wie zur Endzeit der DDR.
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