Bürgergeld-Empfänger mit Kindern haben durchschnittlich 2.778 Euro Budget im Monat!
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Die Agentur für Arbeit hat in ihrem Monatsbericht für April veröffentlicht, welche Ansprüche und welches Einkommen und Haushaltsbudget Bürgergeld-Empfänger im Durchschnitt haben. Insbesondere der Bezug von Bürgergeld-Empfängern mit Kindern fällt dabei ins Auge. Diese hatten im Dezember 2023 im Durchschnitt ein Haushaltsbudget von 2.788 Euro zur Verfügung.
Die Höhe der Sozialleistungen in Deutschland sind ein eindeutiger Pullfaktor in den Sozialstaat und hemmen die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gleich doppelt! Jeder 11. Haushalt erhält mittlerweile Bürgergeld.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit
So viel bekommen Bürgergeld-Empfänger
Ein alleinlebender Bürgergeld-Empfänger hat durchschnittlich ein Haushaltsbudget von 947 Euro zur Verfügung. Er erhält 907 Euro pro Monat aus Sozialleistungsmitteln, davon 402 Euro für die Miete. Zusätzlich zum Bürgergeld verdient er 132 Euro. Von diesem werden ihm 91 Euro angerechnet. Im Durchschnitt werden ihm in Form von Sanktionen 50 Cent pro Monat gestrichen.
Mit der Größe des Haushalts steigt auch die Gesamtregelleistung.

Zum 1. Januar 2024 hatte sich das Bürgergeld nochmal deutlich erhöht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA bewerten 51 Prozent die letzte Erhöhung des Bürgergelds um zwölf Prozent als „nicht angemessen“ oder „eher nicht angemessen“. 36 Prozent finden dies hingegen „angemessen“ oder „eher angemessen“. 11 Prozent wissen auf die Frage keine Antwort zu geben und 2 Prozent machten keine Angabe.
Bei einer Bedarfsgemeinschaft aus 2 Partnern und Kindern resultiert daraus im Durchschnitt ein Anspruch an Gesamtleistungen von 2.620 Euro. Für die Wohnung oder das Haus werden durchschnittlich 894 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt. Die Familie erzielt durchschnittlich ein zusätzliches Einkommen von 1.111 Euro, wovon ihnen 943 Euro angerechnet werden, sodass sie auf ein durchschnittliches Haushaltsbudget von 2.788 Euro kommen. Auch ihnen werden durchschnittlich nur 50 Cent pro Monat in Folge von Sanktionen gestrichen.
Wichtig hierbei anzumerken ist, dass dies Durchschnittswerte sind. Wie hoch der individuelle Sozialleistungsbezug ist, hängt sehr stark davon ab, wie viel Einkommen (legal) zusätzlich oder hauptsächlich erzielt wird.
Das Beispiel der Familie mit Kindern zeigt allerdings, wie wenig sich Arbeit lohnt. Die durchschnittliche Bürgergeldbezieher-Familie (auch Aufstocker) erwirtschaftet 1.111 Euro pro Monat aus regulärer Arbeit und hat nur 168 Euro am Ende des Monats mehr zur Verfügung, als diejenigen, die nichts zusätzlich erwirtschaften.
Pullfaktor für den Sozialstaat
Man braucht kein Nobelpreisträger der Ökonomie zu sein, um festzustellen, dass eine solche Anreizstruktur nicht wirklich dazu beiträgt, dass (legal) gearbeitet wird. Das betrifft in Deutschland Millionen Menschen, die als Aufstocker arbeiten und sich zu Recht fragen, warum sie das überhaupt tun, wenn der Bürgergeldbezug alleine fast dasselbe Haushaltsbudget bringt.
Auch sind 2.788 Euro für eine Familie pro Monat mehr Geld als in weiten Teilen der Welt die große Mehrheit der Familien monatlich verdienen (können). Dies fördert weiter die (illegale) Armutsmigration nach Deutschland.

Unter der Ägide von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wuchs die Zahl der Bürgergeld-Empfänger mit Migrationshintergrund rasant. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die einen Migrationshintergrund haben, ist auch in der jüngsten Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit weiter gestiegen. Im September 2023 hatten demnach 62,8 Prozent der arbeitsfähigen Bürgergeldempfänger einen Migrationshintergrund.
Wirtschaft wird doppelt getroffen
Die wirtschaftliche Entwicklung wird durch diese Anreizsetzungen zur Nicht-Arbeit und der Armutszuwanderung gleich doppelt getroffen.
Einerseits stehen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung. Das erhöht das Preisniveau und vor allem reduziert es das Angebot an personalintensiven Dienstleistungen und Produktionen. Andererseits führt der höhere Sozialleistungsbezug (durch die Entscheidung zur reduzierten Arbeit und Armutseinwanderung) dazu, dass der Staat immer mehr Geld für Sozialleistungen ausgibt, das dann nicht für andere Zwecke zur Verfügung steht. Über 30,5 Prozent des in Deutschland im gesamten Jahr erwirtschafteten Geldes wird für Sozialleistungen ausgegeben. Seit Jahrzehnten steigt die Sozialleistungsquote in Deutschland an.
Mehr Sozialleistungen bedeuten deshalb weniger Investitionen in notwendige Bereiche wie Bildung, Forschung und Entwicklung oder die (digitale) Infrastruktur. Und: höhere Steuern und Sozialabgaben für alle Wertschöpfenden.
Ausbleibende Investitionen führen zu langfristigem Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch die Steuer- und Sozialabgabenlast macht ihn nicht gerade attraktiver. Letztere reduziert das Arbeitsangebot noch einmal.
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