CDU-Rebell Vaatz rechnet mit seiner Partei ab: Die deutsche Industrie flieht vor der Energiepolitik ins Ausland!
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Er hat als Unions-Fraktionsvize die Kanzlerschaft von Angela Merkel in der ersten Reihe miterlebt – und zieht nun eine düstere Bilanz dieser Ära …
Arnold Vaatz (CDU) ist aufgestanden, als seine Partei die Atomkraftwerke abschalten wollte. Es hat nichts genutzt, wie er bei „Schuler! Fragen, was ist“ berichtet. Von vielen Fehlern in den Merkel-Jahren sei das der größte gewesen: „Das Schlimmste ist die Energiepolitik – weil die Energiepolitik hat dazu geführt, dass wir mittlerweile eine robuste und leistungsfähige Energieinfrastruktur zerstört haben und mit einer weniger robusten, weniger leistungsfähigen, teuren und unzuverlässigen Zweitstruktur überbaut haben!“
Am meisten ist Vaatz davon irritiert, dass wir uns einbilden, mit Sonne und Wind ein Industrieland am Leben halten zu können. „Was wir jetzt erleben, ist ein Abmarsch von renommierten Firmen aus Deutschland. Das ist der Anfang. Es wird bald ein Rennen losgehen, weil die besten Plätze in den Zufluchtsländern, die die deutsche Industrie suchen wird, bald besetzt sind. Das ist die Reaktion der Industrie auf eine völlig verfehlte Energiepolitik, die eingeleitet worden ist durch die CDU, durch meine Partei. Diese Fluchtbewegung wird dazu führen, dass in Deutschland in der Tat Vollbeschäftigung herrscht – weil die Arbeitskräfte alle auswandern.“
Vaatz macht übrigens auch die großen Firmen-Bosse mitverantwortlich für die drohende „Erosion der Wirtschaft“. Die Chefs der Industrie-Konzerne „wussten ganz genau, dass das für sie schädlich ist. Aber sie sind Mitläufer“. Niemand habe der Kanzlerin widersprochen. Im Gegenteil: „Sie haben parlamentarische Abende in Berlin abgehalten, haben dort ihre Reden gehalten, die von irgendwelchen PR-Leuten aus ihrer Firma geschrieben worden sind und haben die Regierungspolitik niemals wirklich im Kern angegriffen.“
Das ganze Gespräch finden Sie hier:
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